Städtisches Hellweg-Museum - Ausstellungsstück des Monats Juli

05.07.2018
Eine Erntehaube, die noch in der Vorkriegszeit von den Frauen bei der Ernte getragen wurde, bot Schutz vor der sengenden Sonne bei der Feldarbeit. Sie befindet sich im Geseker Hellweg-Museum.
Eine Erntehaube, die noch in der Vorkriegszeit von den Frauen bei der Ernte getragen wurde, bot Schutz vor der sengenden Sonne bei der Feldarbeit. Sie befindet sich im Geseker Hellweg-Museum.

Ein Blick in die Sammlung des Städt. Hellweg-Museums zeigt, wie drastisch sich die Feldarbeit in den letzten hundert oder auch nur fünfzig Jahren gewandelt hat. Die Älteren können sich noch erinnern, wie mit der Sense erst ein Streifen gemäht wurde, damit der Trecker mit dem seitlichen Mähbalken das Korn schneiden konnte. Man fuhr nicht durchs Korn! Dann wurde es erst in Korn-garben zu Richten aufgestellt, damit es trocknen konnte. Nach ein paar Tagen wurden die Garben aufgeladen. Man kann sich vorstellen, wie schweißtreibend all diese Arbeitsschritte waren. Dabei bot eine solche Haube Schutz vor der sengenden Sonne. Die Erntehaube, in Geseke angeblich auch "Schlappheot" genannt, wurde zumindest noch in der Vorkriegszeit von den Frauen bei der Ernte getragen.

Adresse (Hauptgebäude):
Stadtverwaltung Geseke
An der Abtei 1
59590 Geseke

Verwaltungsgebäude Altes Rathaus:
Stadtverwaltung Geseke
Am Teich 13
59590 Geseke

Außenstelle Bürgerbüro/Ordnungsamt:
Stadtverwaltung Geseke
Mühlenstraße 11
59590 Geseke

Briefadresse/Fon/Fax/Mail:
Stadtverwaltung Geseke
Postfach 1442
59585 Geseke

Telefon: 02942 / 500 0
Telefax: 02942 / 500 25
E-Mail: post@geseke.de

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