Breitband-VDSL-Ausbau startet ab 28. August

25.08.2017
Schnelles Internet für Geseke: Kabelverlegung startet in Kürze.
Schnelles Internet für Geseke: Kabelverlegung startet in Kürze.
In der Kernstadt und in Störmede hält endlich das schnelle Internet Einzug. Während in Langeneicke, Ehringhausen und Mönninghausen schon vor über fünf Jahren ein geförderter Ausbau mit VDSL erfolgte, sind die übrigen Teile der Stadt Geseke zum Großteil deutlich schlechter versorgt. "Ich freue mich sehr, dass nunmehr Innogy für tausende Haushalte in der Kernstadt und in Störmede bald flächendeckend Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde ermöglichen wird. Beim Upload werden bis zu 40 Megabit pro Sekunde erreicht", sagt Bürgermeister Remco van der Velden.

Westnetz verlegt im Auftrag der innogy TelNet in Kooperation mit der Stadt und dem beauftragten Tiefbauunternehmen Waldeier Bau GmbH ab kommenden Montag in Geseke und Störmede rund 15 Kilometer Leerrohre, in denen im Anschluss Glasfaserkabel für den schnellen Internet-Zugang eingezogen werden. Die Baumaßnahme startet im südlichen Stadtgebiet von Geseke. Innogy investiert in den Ausbau des Glasfasernetzes rund 1,9 Millionen Euro.

Durchgeführt wird ein so genannter FTTC-Ausbau (fibre to the curb = "Glasfaser bis zum Bordstein"). Dabei wird das Glasfaserkabel bis zu den grauen Schaltkästen am Straßenrand verlegt. In Geseke und Störmede werden an 32 bestehenden Kabelverzweigerkästen der Deutschen Telekom neue Schaltschränke mit VDSL 2-Vectoringtechnik installiert. Insgesamt versorgen 55 Kabelverzweiger die Kunden in Geseke und Störmede mit schnellem Internet.

Nach erfolgtem Ausbau können dann im Frühjahr 2018 über die Kupferleitungen der Telefonanschlüsse Datenübertragungsraten von bis zu 100 MBit/s zur Verfügung gestellt werden. Vertrieben werden die Anschlüsse innogy highspeed: www.innogy-highspeed.de, Deutsche Telekom: www.telekom.de/zuhause-start, easybell: www.easybell.de, Hugo: www.hugointernet.de, und Filiago: www.filiago.de.

Alle Baumaßnahmen werden entweder mittels Spülbohrtechnik oder in offener Tiefbauweise durchgeführt. Wenn möglich, werden vorhandene Leerrohre genutzt. Alle betroffenen Haushalte erhalten im Vorfeld ein Informationsschreiben über die geplante Baumaßnahme. Mitarbeiter des ausführenden Tiefbauunternehmens Waldeier informieren bedarfsweise die Anwohner persönlich über die anstehenden Tiefbauarbeiten. Für kurzfristige Beeinträchtigungen der Zufahrtswege bittet Westnetz die Anwohner um Verständnis. Der geöffnete Straßenbereich wird nach der Leerrohrlegung zeitnah verfüllt, um die Beeinträchtigungen zu minimieren.

Abschließend betont Bürgermeister van der Velden: "Beim Ausbau durch Innogy handelt es sich nicht um den geförderten Glasfaserausbau für den alle Kommunen im Kreis Soest 28,5 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten. Beim geförderten Ausbau erfolgt die Vergabe hoffentlich noch in diesem Jahr. Dann werden die weiteren unterversorgten Stadtteile wie beispielsweise Ermsinghausen, Mittelhausen und Eringerfeld sowie verschiedene Gewerbegebiete im Stadtgebiet mit Glasfaser bis in Haus (FTTB bzw. FTTH) erschlossen. Insgesamt ist absehbar, dass fast alle Geseker Haushalte und Unternehmen mit guten Bandbreiten an das Internet angeschlossen sind. Nichtsdestotrotz: Unser Ziel bleibt ein Glasfaserausbau bis in jedes Haus."

Im Interview schildert Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden noch einmal detailliert seine Sicht auf den Glasfasernetz-Ausbau:

Die Firma Innogy kündigt heute den Breitbandausbau für Geseke an. Welche Technik wird gebaut, mit welchen Bandbreiten können die Bürger rechnen?

Remco van der Velden: Die Innogy verlegt Glasfaserleitungen zu den grauen Verteilkästen an den Gehwegen. Zudem errichtet das Unternehmen neben den bestehenden Kästen der Deutschen Telekom eigene neue Multifunktionsgehäuse. In diese wird dann VDSL Vectoring Technologie eingebaut, damit die Kunden mit bis zu 100 Mbit/s im Internet surfen können. Mit dieser Bandbreite ist man für die nächste Zeit gut versorgt.

Das klingt nach einer Einschränkung. Was bedeutet „für die nächste Zeit gut versorgt“?

Remco van der Velden: Je näher die Glasfaser zu den Kunden kommt, desto besser. Mit Glasfaser im Haus sind die Bandbreiten praktisch unbegrenzt, mit Kupfer und VDSL-Vectoring auf den letzten Metern sind bis zu 100 Mbit/s möglich. Deswegen haben wir auch im Bundesförderprogramm Glasfaseranschlüsse bis ins Haus beantragt. Hierfür werden die Kommunen im Kreis Soest fast 30 Millionen Euro an Förderung erhalten. Jedoch werden durch die Förderung nur einige, wenige Wohn- und Gewerbegebiete erschlossen, während Innogy nun quasi flächendeckend ausbaut, also viel mehr Haushalte erreicht.

Welche Teile von Geseke profitieren vom Ausbau der Innogy?

Remco van der Velden: In den nächsten Monaten werden die Kernstadt und Störmede ausgebaut, so dass dort bis auf wenige, technisch bedingte Ausnahmen, alle Haushalte von den Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s profitieren werden.

Auch das „bis zu 100 Mbit/s“ klingt wieder nach einer Einschränkung. Was können die Bürger erwarten?

Remco van der Velden: Die VDSL Vectoring Technik nutzt die bestehenden Telefonleitungen der Deutschen Telekom für die letzten Meter vom Kabelverzweiger bis zum Haus. Die Qualität und Länge dieser Leitungen variiert, so dass es zu unterschiedlichen Bandbreiten kommt. Insgesamt sorgt VDSL-Vectoring aber für eine spürbar höhere Bandbreite als bisher oder auch im Vergleich zu VDSL ohne Vectoring.

Ist der Ausbau also gut für Geseke?

Remco van der Velden: Selbstverständlich. In absehbarer Zeit werden fast alle Geseker Haushalte durch Glasfaser, VDSL, VDSL-Vectoring oder TV-Kabel schnell im Internet surfen. Der Ausbau der Innogy bringt für tausende Haushalte in Geseke eine deutliche Verbesserung. Unser Ziel bleibt aber der Glasfaserausbau bis in jedes Haus.

Grobplanung Geseke Nord
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Grobplanung Geseke Süd
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Grobplanung Störmede
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