Geseker Innenstadt mit WLAN versorgt

15.11.2017
Freuen sich, dass das WLAN-Angebot in der Geseker Innenstadt verbessert wird (v.l.): Stefan Hoffmann (Volksbank-Vorstand), Andreas Mattiza ("my spot"-Marketing), Bürgermeister Dr. Remco van der Velden und Kai Lienenklaus (Filialleiter Volksbank Geseke).
Freuen sich, dass das WLAN-Angebot in der Geseker Innenstadt verbessert wird (v.l.): Stefan Hoffmann (Volksbank-Vorstand), Andreas Mattiza ("my spot"-Marketing), Bürgermeister Dr. Remco van der Velden und Kai Lienenklaus (Filialleiter Volksbank Geseke).
"Die Knotenpunkte haben wir gesetzt. Jetzt gilt es die Bereiche zu erweitern", weiß Andreas Mattiza zu berichten. Der Geschäftsführer des Unternehmens "my spot-Marketing" hat in den vergangenen Wochen elf WLAN-Hotspots in Geseke installieren lassen, die künftig dafür sorgen sollen, dass Besucher der Geseker Innenstadt möglichst flächendeckend kostenlos im Internet surfen können. Möglich wurde dies durch das Sponsoring der Volksbank Beckum-Lippstadt, die die Aktion federführend mit begleitet hat.

Seit drei Wochen können Besucher der Hellwegstadt bereits das freie WLAN nutzen. Die ersten Nutzerzahlen sind dabei vielversprechend. "Wir hatten in dieser Zeit rund 2.200 Logins. Von etwa 1.000 Geräten wurde auf unsere Hotspots zugegriffen. Mehr als 35 Prozent der Nutzer haben sich bereits mehr als einmal eingeloggt", verrät Andreas Mattiza konkrete Zahlen. "Es läuft also schon ganz gut an." Wichtig war dem "my spot"-Geschäftsführer, etwas zu schaffen, aus dem jeder einen Nutzen ziehen kann.

Einer der elf Hotspot-Standorte ist die Geseker Volksbank-Filiale in der Bäckstraße. Weitere Standorte sind bei verschiedenen Einzelhändlern in der Innenstadt. "Mithilfe der Stadt Geseke und des Wirtschaftsnetzwerkes konnten wir den ein oder anderen Einzelhändler für unsere Idee begeistern", erklärt Mattiza. "Die Händler stellen uns ihre Internetleitung zur Verfügung. Wir übernehmen dann den Betrieb", fasst Mattiza kurz das Prozedere zusammen. Jeder, der seine Internetleitung zur Verfügung gestellt hat, hat dies zunächst für 24 Monate vertraglich zugesichert. "Danach kann das Unternehmen dann frei entscheiden, ob eine weitere Zusammenarbeit gewünscht ist", so Mattiza. Kosten entstehen dem jeweiligen Unternehmen nicht.

"Wichtig ist: Wir bieten nicht nur den Zugang, sondern kümmern uns auch noch um die Sicherheit bzw. Haftung", so Mattiza weiter. Soll heißen: Da die privaten Anschlüsse der jeweiligen Unternehmen genutzt werden, mussten Fragen zur so genannten Störerhaftung im Vorfeld geklärt werden. "Fragwürdige Seiten werden geblockt, unbekannte Seiten müssen zunächst überprüft werden", verrät Mattiza, wie sein Unternehmen eine größtmögliche Sicherheit gewährleisten möchte. "Bei unserem System handelt es sich um ein intelligentes WLAN, heißt: Durch Seiten, die von Nutzern neu aufgerufen werden, erhöht sich die Zahl der angebotenen und freigegebenen Seiten immer weiter." Auch deshalb sieht Mattiza in dem neu Geschaffenen "ein tolles Projekt für uns alle. Dank der Schirmherrschaft und Vorreiterrolle der Volksbank konnten wir eine Plattform erarbeiten, von der alle profitieren werden."

"Wir lösen mit diesem Angebot ein zutiefst deutsches Problem", freut sich auch Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden. "Unsere Nachbarländer sind uns hier um viele Jahre voraus und kennen Worte wie Störerhaftung gar nicht", urteilt Gesekes Stadtoberhaupt. "Fährt man über die Grenze, z.B. in die Niederlande oder nach Frankreich, gibt es dort schon in jedem noch so kleinen Ort freies WLAN." Umso wichtiger also, dass Geseke nun nachzieht. "Ich finde, hier ist eine pfiffige Lösung entwickelt worden. Wir als Stadt haben daher gerne dabei geholfen, verschiedene Kontakte herzustellen", so van der Velden. Mit dem neu eingerichteten WLAN-Netz sieht van der Velden auch den heimischen Einzelhandel besser aufgestellt. "Letztlich geht es doch darum, dem Kunden die stationäre Einkaufserfahrung so positiv wie möglich zu machen. Da ist ein freies WLAN-Angebot ein weiterer Faktor", erklärt der Bürgermeister.

Neben einem gewissen Werbeeffekt sieht die Volksbank vor allem einen Imagegewinn im Sponsoring der Aktion: "Wir wollen uns als Bank in der digitalen Welt lokal engagieren", fasst Volksbank-Vorstand Stefan Hoffmann zusammen.

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