

Download des ILEK-Flyers (PDF - 427 kb groß)
"Gemeinsam zukunftsweisende Projekte entwickeln" unter diesem Motto laden die drei Bürgermeister der Gemeinde Anröchte und der Städte Erwitte und Geseke alle Interessierten zur Auftaktveranstaltung für das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept – kurz ILEK – ein.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 13. August um 19.00 Uhr im Bürgersaal der Hellweghalle der Stadt Erwitte statt und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Verbände und Unternehmen aus den drei Kommunen. Im Mittelpunkt des Abends stehen neben Informationen zu Zielen und Anlass sowie zu den vorgesehenen Arbeitsschritten der Konzepterstellung vor allem die gemeinsame Erarbeitung erster Handlungsansätze für die Region Anröchte – Erwitte – Geseke.
"Wir sind sehr daran interessiert, von Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, wie sie sich die Zukunft in unseren Dörfern und in unserer Region insgesamt vorstellen. Jeder hat die Möglichkeit, während des gut sechsmonatigen Planungsprozesses eigene Projektvorschläge in das Konzept einzubringen. Wir freuen uns über jede Idee, die unsere Region nach vorne bringt!", betont Franz Holtgrewe, Bürgermeister der Stadt Geseke, stellvertretend für seine beiden Bürgermeisterkollegen Heinrich Holtkötter aus Anröchte und Wolfgang Fahle aus Erwitte.
Anknüpfungspunkte bieten die gemeinsamen Stärken der drei Hellweg-Kommunen, die es zu erkennen und weiter auszubauen gilt. Einige wesentliche Gemeinsamkeiten liegen auf der Hand: Wirtschaftsstark in Industrie, Gewerbe und Handwerk, beste Voraussetzungen für die Landwirtschaft, die charakteristische offene Landschaft der Hellwegbörde oder der Steinabbau, der Wirtschaft, Landschaft und Architektur gleichermaßen prägt.
Das ILEK möchte aber auch offen Herausforderungen ansprechen, die in den nächsten Jahren verstärkt auf die Region zukommen werden, zum Beispiel:
Werden die kleineren Orte von der medialen Entwicklung "abgehängt", insbesondere wenn es um schnelle Internetverbindungen geht? In Anröchte, Erwitte und Geseke sind einige Ortsteile und sogar einige Gewerbegebiete nicht an das Breitband-Internet angebunden, wie der Kreis Soest kürzlich in einer Untersuchung festgestellt hat. Wie kann vor diesem Hintergrund die Attraktivität der Orte zum Wohnen und Arbeiten gesichert werden?
Hintergrundinformation:
Ein Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept "ILEK" ist ein themenübergreifendes Konzept für die Zukunft des ländlichen Raums. Ob Landwirtschaft, Tourismus, Kultur, Wohnen und Arbeiten auf dem Land, Natur- oder Landschaftsschutz – es gilt, im Rahmen der Erarbeitung des ILEK zukunftsweisende und realisierbare Projekte für die drei Kommunen Anröchte, Erwitte und Geseke zu entwickeln. Darüber hinaus ist ein solches Konzept mittlerweile eine wichtige Voraussetzung, um überhaupt Fördermittel sowohl für öffentliche als auch für private Vorhaben, z.B. in der Dorferneuerung oder für die Sanierung ehemals landwirtschaftlich genutzter Gebäude, zu erhalten.
Mit der Erstellung des ILEK sowie der Moderation und Organisation des Erarbeitungsprozesses haben die drei Hellweg-Kommunen das Büro KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung – beauftragt.