Bildcollage aus Geseker Ansichten
Willkommen in Geseke
Aktuell
Bürgerservice
Politik
Stadtinfos und Tourismus
Wirtschaft
Gesundheit
Soziales
Kontakt
Mittwoch, 08.02.2012

Schriftgröße

+ | - |  Standard

Darstellung

Suche

Neujahrsempfang 2010

Der Neujahrsempfang 2010 der Stadt Geseke lockte trotz des winterlichen Wetters rund 450 Geseker Bürgerinnen und Bürger in den großen Festsaal des Gymnasium Antonianum. Nach der persönlichen Begrüßung durch Bürgermeister Franz Holtgrewe und seinen drei Stellvertretern Robert Henneken, Dieter Marr und Berhold Sprick sowie einem Sektempfang sorgte der Musikzug Störmede unter Leitung von Berthold Kutscher für den musikalischen Rahmen des Empfangs.

Den Auftakt bildete der Militärmarsch Nr. 2 von Franz Schubert, bearbeitet von Gerhard Baumann, gefolgt von The new Village von Kees Valk, der kleinen ungarischen Rhapsodie von Alfred Bösendorfer und dem Kometenflug, einem noch relativ jungen Marsch von Alexander Pfluger.

Bürgermeister Franz Holtgrewe ließ in der anschließenden Neujahrsrede das vergangene Jahr Revue passieren, das neben der Verleihung der Ehrenbürgerrechte an Ingrid Mickler-Becker und der Verleihung des ersten Geseker Kulturpreises an Gabriele Wilpers noch weitere bemerkenswerte Ereignissen beschert hat. Zahlreiche Jubiläen in der Politik, im Sport, in den Vereinen und bei der Feuerwehr wurden 2009 gefeiert und wichtige Baumaßnahmen wie beispielsweise die Bönninghauser Straße mit dem Brückenneubau, die Radwege Ehringhausen–Langeneicke und Eringerfeld-Steinhausen oder aber die Verbindungsstraße zwischen dem Zementwerk Elsa und dem Kreisverkehr an der Bürener Straße konnten fertig gestellt werden. Abgeschlossen ist die Parkgestaltung rund um das Haus Thoholte, die ebenso wie die noch laufende Baumaßnahme „Offenlegung des Geseker Baches“ die Attraktivität des Innenstadtumfeldes steigert.

Holtgrewe dankte besonders allen Frauen und Männer, die sich durch ihr ehrenamtliches Engagement für die Gesellschaft einsetzen. Sei es in der schweren Zeit der Sterbebegleitung bzw. der Trauerbewältigung oder im Gegensatz dazu in der Jugendarbeit der Vereine, die den jungen Menschen Orientierung bietet und ihnen zeigt, was Fairness und Zusammenhalt bedeutet.

Für 2010 sieht die finanzielle Situation in Geseke nicht „rosig aus“, aber Politik und Verwaltung haben mit dem Umgang geringer finanzieller Ausstattung mehr als ausreichend Übung, so Bürgermeister Holtgrewe, dem der Ausspruch von Max Fritsch „Krise ist ein produktiver Zustand, man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen!“ in der jetzigen Situation am besten gefällt.

 

Der Musikzug Störmede begeisterte die Zuhörer im Anschluss an die Rede mit einem zehnminütigem ABBA-Medley, „Musik ist Trumpf“, dem Klassiker „Music“ von John Miles und dem Stück „Sailing“ von Rod Steward. Als Zugabe folgte der traditionelle Radetzky-Marsch. Durch das Programm führte der Vorsitzende des Musikzuges Ulrich Meilfes.

Mit einem gemütlichen Beisammensein und zahlreichen Gesprächen klang der Abend dann aus.