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Montag, 23.10.2017

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Monatswallfahrt in der Stiftskirche St. Cyriakus am 02. Februar 2017

384 Jahre ist es her, dass nach dem Beschuss durch den hessischen Soldaten Ludwig Sadeler aus Treysa das Marienbild der schmerzhaften Gottesmutter aus dem Heiligenhäuschen am Hellweg in die Stiftskirche St. Cyriakus übertragen wurde. Dabei geht es nicht allein um ein zurückliegendes historisches Ereignis, sondern vor allem um Jahrhunderte und Jahrzehnte, in denen bis heute Menschen Hilfe und Trost bei "ihrer" Maria Schuss in Geseke gefunden haben.

Erzählungen zufolge soll das Gebet am Marienaltar schon zu so mancher Heilung kranker Menschen beigetragen haben. So habe "Maria Schuss" schnell regionale Bedeutung erlangt und besonders im 18. Jahrhundert eine ungeheure Blüte erfahren. Von 5.000 Kommunikanten an ihrem Festtage ist in den Schriften zu lesen.

Am 3. Januar 2002 eröffnete der jetzige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und gebürtige Geseker Reinhard Kardinal Marx die Reihe der Monatswallfahrten zur Maria Schuss in der Stiftskirche Geseke, die seither am Gebetsdonnerstag um geistliche Berufe stattfinden und sich in besonderer Weise diesem Anliegen und dem Gebet für die Priester verpflichtet wissen.

Am kommenden Donnerstag, 02. Februar 2017 findet die nächste Monatswallfahrt statt. Die Wallfahrtpredigt zum Thema "Darstellung des Herren" hält Pfarrer Rainer Stahlhacke.

Nach dem Rosenkranzgebet um 17.00 Uhr und der Aussetzung um 17.30 Uhr folgt um 18.00 Uhr die heilige Messe. Es besteht Beichtgelegenheit. Anschließend erfolgt der allgemeine Segen mit der Kreuzreliquie. Nach der hl. Messe wird der Blasiussegen erteilt.

Nach der Messe lädt die Stiftskirchengemeinde zu einem gemütlichen Beisammensein mit Schnittchen und Getränken in den Pfarrsaal ein.

Weitere Informationen unter: www.stiftskriche-geseke.de