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Montag, 23.10.2017

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Wirtschaftswegekonzept wird erstellt

Rund 232 laufende Kilometer Wirtschafts- und Interessentenwege in Geseke sollen in einem Wirtschaftswegekonzept aufgelistet werden, um ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wegenetz zur Entwicklung des gemeindlichen Freiraums zu planen.

Bei der Auftaktveranstaltung am 23. März 2017 informierte die Stadt Geseke gemeinsam mit dem beauftragten Ingenieurbüro Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Landwirtschaft, Politik, Landesbetrieben, Bezirksregierung und Behörden über das Wirtschaftswegekonzept und das Ziel des Konzeptes.

Die Wirtschafts- und Interessentenwege und insbesondere auch die Brückenbauwerke sind heute durch den Einsatz von (Schwer-) Lastfahrzeugen der Landwirtschaft weit höheren Anforderungen ausgesetzt als noch vor etlichen Jahren und das vorhandene weitläufige, oft historisch gewachsene Wirtschaftswegenetzt gerät an seine Grenzen. Zudem sind die Wege nicht mehr nur reine Wege für die Landwirtschaftlichen Betriebe, sondern müssen dem veränderten Nutzungsverhalten, etwas durch gewerbliche und touristische Nutzungsgruppen, gerecht werden und multifunktional sein.

Ziel des zu erstellenden Wegenetzkonzeptes ist es, unter Einbeziehung der örtlichen Akteure ein zukunftsfähiges und bedarfsgerechtes Wegenetz zu entwickeln und zu planen. Dabei müssen Natur- und Landschaftselemente berücksichtigt und die Wege an der verkehrlichen Bedeutung ausgerichtet werden. Aus dem Konzept sollen sich abschließend Handlungsoptionen für Investitionsentscheidungen und für die dauerhafte Unterhaltung der Wege ableiten lassen. Eugen Bitjukov (Ge-Komm): "Wir sind bereits dabei, die Wege zu fotografieren und den Zustand zu dokumentieren und in Kategorien einzuordnen. Dafür benötigen wir aber auch Ihre Hilfe. Beteiligen Sie sich, geben Sie uns Tipps, welche Wege von wem und wie häufig genutzt werden, denn als Außenstehenden können wir dieses leider nicht wissen." Hermann-Josef Wulf, Wirtschaftsförderer und Leiter des Fachbereich III: "Wir haben einen ambitionierten Zeitplan. Die Erstellung des Konzeptes wird aus dem NRW-Programm Ländlicher Raum 2014 - 2020 mit den Mitteln des Europäischen ELER-Fonds gefördert und ist bis November 2017 abzuschließen. Wir wollen gemeinsam mit den Bürger/Innen und allen Akteure das Konzept aufstellen und werden in Ortsgesprächen die Ergebnisse der Dokumentation besprechen. Diese Gespräche werden leider in die Sommermonate und damit in die Erntezeit fallen, das können wir auf Grund des Förderzeitrahmens leider nicht verschieben. Wann und wo diese Ortsgespräche stattfinden, werden wir rechtzeitig bekanntgeben".

Peter Stephan, Leiter der Bauverwaltung, wies darauf hin, dass das Konzept eine Richtschnur ist, die als Leitfaden für zukünftige Entscheidungen dienen wird. "Alle Wege werden betrachtet, es wird eine Stärken - Schwächen Analyse erstellt, egal ob es ein öffentlicher Weg, ein privater Weg oder ein Weg der Interessentengesamtheit ist. Wir wollen ganzheitlich auf die Wege schauen. Wir stehen für die Fragen der Bürger zur Verfügung und jeder kann und hat die Möglichkeit, eine Stellungnahme abzugeben."

Mit der Erarbeitung des Wegekonzeptes hat die Stadt Geseke das Ingenieurbüro Ge-Komm GmbH aus Melle beauftragt, die alle Wirtschaftswege - unabhängig von den Eigentumsverhältnissen - im Stadtgebiet untersuchen. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Geseke auf Fahrzeuge der Ge-Komm GmbH treffen. Die Besatzungen der Fahrzeuge der GE-Komm GmbH verfügen allesamt über die notwenigen Berechtigungen und können sich entsprechend ausweisen. Zur Erfassung und Dokumentation der vielfältigen relevanten Attribute und Informationen sind sämtliche Fahrzeuge mit Spezial-Kameraausrüstungen und systemoptimierte EDV-Hard- und Softwarelösungen ausgestattet.

 

Präsentation Auftaktveranstaltung (pdf-Datei 5,48 MB)

Blick in den Zuschauerraum bei der Auftaktveranstaltung.
Bei der Auftaktveranstaltung informierte die Stadt Geseke gemeinsam mit dem Ingenieurbüro über das Konzept.
Der Einsatz der geländetauglichen Allradfahrzeuge des Ingenieurbüros ist notwendig, um alle Wegeabschnitte lückenlos für das Wirtschaftswegekonzept zu erfassen.
Der Einsatz der geländetauglichen Allradfahrzeuge des Ingenieurbüros ist notwendig, um alle Wegeabschnitte lückenlos für das Wirtschaftswegekonzept zu erfassen.