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Feitag, 20.10.2017

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Schülerparlament der Dr. Adenauer-Schule tagte zum ersten Mal

Erstmals kam das Schülerparlament der Dr. Adenauer-Schule zusammen. Neben den Schülerinnen und Schülern gehören auch Hausmeister Andreas Pieper, Schulleiterin Andrea Rosenthal und Schulsozialarbeiterin Vanessa Sprick zum Gremium.
Erstmals kam das Schülerparlament der Dr. Adenauer-Schule zusammen. Neben den Schülerinnen und Schülern gehören auch Hausmeister Andreas Pieper, Schulleiterin Andrea Rosenthal und Schulsozialarbeiterin Vanessa Sprick zum Gremium.
Selbst einmal in die Rolle eines Politikers schlüpfen, Meinungen äußern und Diskussionen mit den anderen Parlamentariern führen - das durften die Schülerinnen und Schüler vor wenigen Tagen an der Dr. Adenauer-Schule. Denn hier tagte erstmals das neu eingerichtete Schülerparlament.

"Zweimal pro Halbjahr soll das Schülerparlament künftig zusammenkommen", verrät Schulsozialarbeiterin Vanessa Sprick, die das Projekt ins Leben gerufen hat. Somit wird die nächste Sitzung noch vor den Sommerferien stattfinden.

Zwei Schülerinnen und Schüler werden aus jeder Klasse in das Parlament entsandt. Dabei handelt es sich meistens um die Klassensprecher sowie ihre Vertreter. Ergänzt mit Schulleiterin Andrea Rosenthal, Hausmeister Andreas Pieper und Vanessa Sprick setzt sich das Parlament dann aus rund 20 Personen zusammen.

In den Parlamentssitzungen hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit zu sagen, was an der Schule positiv ist, aber auch was noch verbessert werden könnte. Diese Themen werden im Vorfeld der Sitzungen in den Klassen mit den Lehrern vorbereitet oder aber entstehen spontan in der Sitzung. Dort wird dann auch direkt nach Lösungen oder Umsetzungsmöglichkeiten gesucht.

"Die Idee, die hinter dem Schülerparlament steckt, ist ganz einfach. Die Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler soll gefördert werden. Sie können sich an der Organisation beteiligen und Verantwortung übernehmen", erklärt Vanessa Sprick. Selbst das Protokoll, das bei jeder Sitzung erstellt wird, wird von den Schülern selbst verfasst.

"Die Schülerinnen und Schüler, die im Parlament sitzen, haben auch eine Art Sprachrohr-Funktion. Sie sollen schließlich die Ergebnisse der Sitzung in ihren jeweiligen Klassen vorstellen. Sie können zudem lernen in der Gruppe ihre Meinung zu äußern. Das verlangt einen gewissen Mut", weiß Sprick.

Damit alle Ergebnisse der Parlamentssitzung nachgelesen werden können, hängen die Protokolle offen und für jeden einsehbar in der Schule aus.

Im Rahmen der ersten Sitzung äußerten die Schülerinnen und Schüler bereits erste konkrete Verbesserungswünsche, wie z.B. neue Spielgeräte für die Pausen oder die Renovierung der Außentoiletten.