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Stadtarchiv

Ein Foto des Stadtarchivs
Das Stadtarchiv befindet sich in der obersten Etage der Dr.-Adenauer-Grundschule, Ostmauer 2. Der Zugang ist über den Schulhof auf der Rückseite des Gebäudes zu erreichen, links im Bild (Eingangstür verdeckt).

Besucheradresse: Ostmauer 2 (oberste Etage im Schulzentrum Mitte über der Dr. Adenauer-Grundschule),
59590 Geseke  

Postadresse:
Stadtverwaltung Geseke, - Stadtarchiv -, Postfach 14 42, 59585 Geseke

Telefon:
02942/500793

Fax:
  02942/50025

Email:

stadtarchiv@geseke.de oder
evelyn.richter@geseke.de


Öffnungszeiten:


Montag, Dienstag und Donnerstag: 08.30 Uhr - 12.00 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
und nach Terminvereinbarung 

Voranmeldung wird empfohlen!

 

Beständeübersicht des Stadtarchivs Geseke:

Aufgaben des Stadtarchivs:
Als Teil der Stadtverwaltung übernimmt das Archiv die Akten, Urkunden, Pläne, Karten, Mikrofilme, Fotos und andere Unterlagen, die im Zuge städtischen Verwaltungshandelns entstanden sind, als Archivgut, um es auf Dauer aufzubewahren, seine Erhaltung sicher zu stellen, es zu erschließen und nutzbar zu machen.

Darüber hinaus betreut es als interne Dienstleistung in einem so genannten Zwischenarchiv die Unterlagen, die im Zuge der Verwaltungstätigkeit voraussichtlich nicht mehr benötigt werden, jedoch aufgrund z. B. gesetzlicher Vorgaben noch einige Jahre aufzubewahren sind und von denen der historisch und rechtlich relevante Teil nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen in das historische Archiv übernommen wird.

Weiterhin sammelt das Archiv Unterlagen nichtstädtischen Ursprungs, sofern sie historischen Wert besitzen (könnten) und einen Bezug zu Geseke und Umgebung haben. Damit soll ein möglichst vielfältiges Bild des alltäglichen Lebens der Vergangenheit und Gegenwart auch für die Zukunft bewahrt werden.

Die Beratung der Archivbenutzer, die Bereitstellung von Archivgut für sie wie für die Stadtverwaltung sowie die Kontaktpflege zu heimatkundlichen und anderen Vereinen und Institutionen bilden einen weiteren Teil des archivischen Aufgabenkataloges.

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Historische Verwaltungszugehörigkeit:
Geseke: Stadtrecht seit 1217. Bis 1802 zugehörig dem kurkölnischen Herzogtum Westfalen. - 1802 - 1816 Großherzogtum Hessen. -1816 - 1946 preußische Provinz Westfalen, bis 1974 Kreis Lippstadt, seit 1975 Kreis Soest (NRW). Ortsteile: Kurkölnisches Gogericht Geseke mit Herrschaft Störmede, räumliche Abgrenzung 1577 durch den Salentinischen Rezess geklärt. - 1807 (Justiz-)Amt Geseke. - 1837 revidierte Städteordnung. - 1843 Amt Geseke, 1845 umbenannt in Amt Störmede. 1935 Sitz des Amtes Störmede nach Ehringhausen. - 1975 im Zuge der kommunalen Neuordnung wird das Amt Störmede mit den Gemeinden Bönninghausen, Ehringhausen, Eringerfeld, Ermsinghausen, Langeneicke, Mönninghausen und Störmede mit der Stadt Geseke vereinigt, die Orte Dedinghausen, Bökenförde, Rixbeck und Esbeck mit der Nachbarstadt Lippstadt.

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Bestände:
Akten und Urkunden der Stadt Geseke, hauptsächlich aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, älteste Urkunde (Stiftung zu Gunsten des Heilig-Geist-Hospitals) jedoch von 1383. Rats- und Stadtgerichtsprotokolle ab 1557, Kämmereiregister ab 1629, Hofenregister ab 1656, Schatzregister ab 1683, Bürgermeistereirechnungen ab 1690 u.a.m. - Akten der Gemeinden des (späteren) Amtes Störmede ab 1799. Hinzu kommt Archivgut anderer Herkunft wie das des landesherrlichen Gogerichts, des großherzoglich-hessischen/königlich preußischen Justizamtes zu Geseke, der landesherrlichen Steuerperäquartur sowie das Archiv der Herren-Erben-Korporation zu Geseke, die Archive der Geseker Bauerschaften mit der Volxmar Bauerschaft zu Langeneicke, das Archivgut der Geseker Hudegenossenschaften, Akten der aufgelösten freiwilligen Feuerwehr 1894 - 1900, die des Städtischen Wasserwerks und des Elektrizitätswerkes u.s.w. Archivgut von Gilden, Vereinen, Familien u.ä.: z. B. Gildebuch der Schneiderinnung 1727 - 1843, Protokollbuch der Schneiderinnung 1853 - 1869 (Depositum). - Innungsbuch der Schumacher 1854 - 1869. - Archiv der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft (Depositum). - Archiv des MGV Sängertreu (Depositum). - Archiv des Vereins für Heimatkunde Geseke e.V. (Depositum). - Familienpapiere des großherzoglich-hessischen Regierungsrats Hillebrand und seiner Erben (1732 - 1822). - Familienpapiere der Erbsälzerfamilie Bredenoll zu Geseke (1570 - 1864).

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Sammlungen:
Zeitungsarchiv: Geseker Zeitung 1892 - 1972 auf Mikrofiches (gebundene Bände als Depositum) und stadteigene gebundene Ausgaben seit 1951; Geseker Bote seit 1983, Neue Regionale seit 1990, Wochentip seit 1994; Zeitungsausschnittsammlung seit 1983.

Das Stadtarchiv sammelt darüber hinaus Plakate, Fotos, Karten und Pläne; die Sammlungen sind noch im Aufbau begriffen.

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Archivbibliothek:
Bände einer ehemaligen Verwaltungsbibliothek, Amtsdrucksachen, Nachschlagewerke, heimatkundliches und allgemeingeschichtliches Schrifttum, das durch Ankäufe und Schenkungen laufend erweitert wird sowie mehr als 750 Bände der Bibliothek des Heimatvereins Geseke, bilden eine wichtige Ergänzung zu den archivischen Quellen des Archivs. Die Archivbibliothek ist eine Präsenzbibliothek.

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Literatur über das Archiv:
Evelyn Richter, Geschichte des Stadtarchivs Geseke und seiner Bestände, Münster 2004 (= Texte und Untersuchungen zur Archivpflege Bd. 17, zugl. Beiträge zur Geschichte der Stadt Geseke, Bd. 13, hrsg. v. Verein für Heimatkunde Geseke e.V).
Wolfgang Leesch, Das Stadtarchiv zu Geseke. Seine Geschichte und Bedeutung, in: Geseker Heimatblätter 1957 Nr. 73 - 75. - Monika Weissenfels, Das Stadtarchiv Geseke - seine Geschichte und Bestände, in: Archivpflege in Westfalen und Lippe 23. 1985 S. 71 - 75. - Evelyn Richter, Mehr als nur Akten, Staub und alte Bücher. Das Stadtarchiv Geseke (Vortrag gehalten am 19. März 1993 im Hellweg-Museum Geseke), in: Geseker Heimatblätter 1993 Nr. 371 - 372, S. 219 -227. Vgl. auch Handbuch der Kommunalarchive in Nordrhein-Westfalen, Teil 2: Landesteil Westfalen-Lippe (Westfälische Quellen und Archivpublikationen 21), Münster 1996, S. 142 - 144.

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