R@usgemobbt 2.0

15.02.2018

Wie fühlt es sich an, wenn man gemobbt wird? Wenn kompromittierende Fotos und Videos online mit hunderten Menschen geteilt werden und alle sich lustig machen? Das Tourneetheater comic on! aus Köln hat dies den Schülerinnen und Schülern der 7. und 8. Klasse des Gymnasiums Antonianum und der 7. bis 9. Klasse der Sekundarschule Geseke am 14. Februar 2018 bei der Aufführung des Theaterstücks R@usgemobbt 2.0 eindrucksvoll präsentiert.

R@usgemobbt 2.0: Jess, ein 16- jähriger Junge, hat schon einiges hinter sich und beschließt aus diesem Grund, sich an der neuen Schule aus allem heraus zu halten. Wer braucht schon neue Freunde, wenn man bestens virtuell vernetzt ist, so dass man jederzeit mit seinen Top - Freunden "reden" - oder noch besser - zocken kann? Die Mädchen kommen seinem Vorsatz jedoch schnell in die Quere: das attraktive Gucci-Girl Vanessa, die mit ihrer Clique in der Schule tonangebend ist, und Chris, die seine Leidenschaft für Computerspiele teilt, gleichzeitig aber von Vanessa und ihrer Clique schikaniert und mit peinlichen Handyvideos extrem unter Druck gesetzt wird. Als Jess sich für eine Seite entscheiden muss, droht die Situation zu eskalieren. Es brodelt schnell, auf Facebook werden Videos veröffentlicht, die da nicht hingehören. Mit einem lauten Knall aber ohne Schluss endete das Stück. Ganz bewusst, damit sich die Jugendlichen Gedanken machen - ob Chris nur die Türen knallt, sich erschießt oder wie es noch enden könnte.

Die Reaktionen während der Vorstellung zeigten, dass das realitätsnahe Stück die Schülerinnen und Schüler bewegt hat. Die pädagogisch geschulten Darsteller Julia Knorst (Chris), Marcel Langer (Jess) und Anne Müller (Vanessa) sprachen im Anschluss an das Theaterstück mit den Jugendlichen über das Thema Cyber-Mobbing. Aus welchen Gründen wird Chris gemobbt? Warum hat Vanessa so eine Macht? Warum werden Leute wie Vanessa als cool bezeichnet? Was hätten Chris und Jess tun können? Diese und weitere Fragen wurde offen diskutiert und Antworten gegeben.
Fazit: In diese Situation kann jeder geraten. Es ist wichtig, nicht zum Mitläufer zu werden und nicht wegzuschauen, sondern "dem Opfer" zu helfen und Hilfe zu holen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Schulsozialarbeiter Udo Hackl.

 

 

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