JUZ-Projekt widmete sich dem Salafismus

12.11.2018
In einem mehrwöchigen Projekt haben sich die Jugendlichen des Geseker Jugendzentrums (JUZ) mit dem Thema Salafismus auseinandergesetzt. Auch eine mehrtägige Fahrt nach Berlin stand dabei auf dem Programm.
In einem mehrwöchigen Projekt haben sich die Jugendlichen des Geseker Jugendzentrums (JUZ) mit dem Thema Salafismus auseinandergesetzt. Auch eine mehrtägige Fahrt nach Berlin stand dabei auf dem Programm.
"Nein zu Extremismus" - unter diesem Titel stand ein mehrwöchiges Projekt des Geseker Jugendzentrums (JUZ), bei dem sich die Teilnehmer eingehend mit dem Thema Salafismus beschäftigt haben.

Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Jugendlichen des JUZ einen ersten Eindruck vom Thema machen können. Im Rahmen einer Diskussionsrunde konnten sie seinerzeit mit einem Aussteiger aus der Szene ins Gespräch kommen. In den vergangenen Wochen wurde das Thema dann noch einmal ins Blickfeld der Jugendlichen gerückt. "Zunächst ging es darum, sich einmal anzuschauen, was der Salafismus überhaupt ist und was salafistische Fanatiker machen, um Jugendliche anzulocken", gewähren Swetlana Ritter und Dorothee Schrader vom JUZ rückblickend einen Einblick in das Projekt. "In einem weiteren Schritt bestand dann die Möglichkeit, an einer Diskussion mit einem Islamwissenschaftler teilzunehmen und konkrete Fragen zu stellen." Bei einer weiteren Aktion war der Buchautor Christian Linker im JUZ zu Gast. Linker las aus seinem Roman "Dschihad calling" vor und stellte sich anschließend den Fragen der Jugendlichen.

In den Herbstferien folgte dann eine viertägige Fahrt nach Berlin, an der insgesamt 13 Jugendliche teilnahmen. Im Rahmen verschiedener Workshops setzten sich die Jugendlichen noch einmal ganz gezielt mit dem Thema Salafismus auseinander. "Was muss eigentlich passieren, damit man sich radikalisiert, lautete z.B. eine der Fragen, die die Jugendlichen beantworten sollten", so Swetlana Ritter. Aber auch die Nutzung der sozialen Medien für salafistische Anwerbeversuche bei Jugendlichen wurde genauer durchleuchtet. "Um hierüber einen Einblick zu erhalten, waren wir beim Verein Cultures Interactive zu Gast. Uns wurde gezeigt, wie Bilder manipuliert werden, um über die sozialen Netzwerke Stimmung zu machen. Auch die meist äußerst professionellen Anwerbevideos der salafistischen Szene waren Thema", verrät Ritter. In einem praktischen Teil durften die Geseker Jugendlichen dann einmal selbst versuchen, ein entsprechendes Video zu erstellen. Heraus kam u.a. ein Streifen, der den Titel "Islam ist nicht gleich Terror" trägt und über die Facebook-Seite des JUZ abrufbar ist.

Den Abschluss des Projektes bildete dann kürzlich der Besuch des Theaterstückes "Paradies" in Düsseldorf, das ebenfalls das Thema Salafismus behandelt.

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