Melodische Merkmale zum Abschied - 165 Jahre verlassen das Antonianum

16.07.2019

Geseker Gymnasium entlässt fünf Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand

"Wir, die Jury, haben uns während der Auftritte der Manager schon beraten", so äußerte sich der Show-Juryvorsitzende Ulrich Ledwinka gegenüber "165 Jahren" Antonianum. Im Rahmen der Show "Das Antonianum sucht den Sound des verdientesten Pensionärs" nahmen am vergangenen Freitag sechs Kolleginnen und Kollegen Abschied vom größten Gymnasium im Kreis Soest. Fünf verabschiedeten sich in den Ruhestand. Das Kollegium hatte sich zu dieser großen Verabschiedungszeremonie etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sämtliche Fachvorsitzende gaben vor einer Jury in der Rolle eines Musikmanagers eine lobende Stellungnahme zu ihrem "Kandidaten" ab, um ihm oder ihr die Möglichkeit zu bieten, in jedem Fall die Schule zu verlassen. Denn die Schulleitung machte kein Geheimnis daraus, dass der Verlust so vieler verdienter Kolleginnen und Kollegen einen enormen Einschnitt darstelle. Viele emotionale Erlebnisse, schöne Momente und hervorragende Leistungen wurden in den lobenden Ansprachen gewürdigt, die in ein musikalisches Merkmal eines jeden Pensionärs mündeten.

Antje Bergmann (katholische Religion/Sport), Heinz Jürgen Eisenhut (Deutsch/Musik), Reinhard Krowartz (Englisch/Sozialwissenschaften), Werner Schmidt (Biologie/Erdkunde) und Sabine Zickfeld-Gräbe wurden für ihre langjährigen Verdienste ausgezeichnet. Stefanie Dorok (Mathematik/Biologie) wird aufgrund der Nähe zum Wohnort nach Soest versetzt. Seit Beginn der 1980er Jahre arbeiteten die Lehrerinnen und Lehrer am Antonianum. Ganze Schülergeneration haben sie geprägt. Viele blicken auf eine beinahe 40jährige Dienstzeit zurück, sodass man von einem enormen Zeitrahmen sprechen kann, der durch diese verdienten Lehrkräfte gefüllt wurde. "Wenn man es summiert, verlassen heute 165 Jahre das Antonianum", so Schulleiter Ulrich Ledwinka, der selbst noch aus Schülersicht von einigen Kolleginnen und Kollegen zu berichten wusste:"Sabine, Du warst meine LK-Lehrerin in Geschichte. Du konntest mich für das Fach begeistern und hast mit dazu beigetragen, dass ich auch Geschichte studiert habe, und nun hier unterrichten darf", fand der ehemalige Schüler Ledwinka sehr persönliche Worte für die Pensionärin mit der längsten Dienstzeit (37,5 Jahre) am Antonianum. Das Kollegium des Antonianum hat sich in den letzten 10 Jahren somit fast vollständig neu aufgestellt. Man blickte in einer emotionalen, humorvollen und zum Teil melancholischen Feierstunde auf großartige Jahrzehnte zurück, wagte aber auch den Blick in die Zukunft. Neue, aufstrebende Lehrerinnen und Lehrer bereichern schon längere Zeit das Antonianum, das damit eine traditionsreiche Schule auf der Höhe der Zeit ist und bleibt. Nichtzuletzt in der Projektwoche wurden zahlreiche, spannende und innovative Produkte erstellt, die das neue Leitbild der Schule charakteristisch widerspiegeln und den digitalen Wandel auch schon fest integriert im Schulbild zeigen.

(Pressemitteilung und Bild: Gymnasium Antonianum)

Verdiente Lehrerinnen und Lehrer prägten ganze Schülergenerationen und wurden von Schulleiter Ulrich Ledwinka (vorn links) verabschiedet- v.v.links: Sabine Zickfeld-Gräbe, Antje Bergmann, Reinhard Krowartz, Werner Schmidt, Stefanie Dorok und Heinz Jürgen Eisenhut.
Verdiente Lehrerinnen und Lehrer prägten ganze Schülergenerationen und wurden von Schulleiter Ulrich Ledwinka (vorn links) verabschiedet- v.v.links: Sabine Zickfeld-Gräbe, Antje Bergmann, Reinhard Krowartz, Werner Schmidt, Stefanie Dorok und Heinz Jürgen Eisenhut.

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