Neue Räume für das Renate Bröcker Jugendzentrum und die Mobile Jugendarbeit

08.10.2019
Planung Jugendzentrum

Das städtische Jugendzentrum und die mobile Jugendarbeit der Stadt Geseke werden zukünftig ein neues Zuhause im Schulzentrum Mitte finden. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln der Städtebauförderung und einer Zuwendung der Karl Bröcker Stiftung aus Lippstadt. Vorstand und Beirat der Stiftung besichtigten gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden, dem Verwaltungsvorstand, Architekt Thomas Lanhenke sowie Swetlana Ritter und Anita Medic vom Jugendzentrum und der Mobilen Jugendarbeit die Baustelle. Die bisher als Wohnraum für Spätaussiedler und Flüchtlinge genutzten Räumlichkeiten im Erdgeschoß und die ehemalige Präsenzbibliothek des Gymnasiums im ersten Obergeschoß wurden inzwischen entkernt. Im Obergeschoß werden sich zukünftig die Büroräume der Mitarbeiterinnen befinden. Swetlana Ritter, JUZ: "Das neue Jugendzentrum wird von der Grundfläche zwar etwas kleiner, aber trotzdem eine große Verbesserung für uns werden. Bisher befanden sich die Treffräume und Gruppenräume auf zwei Etagen, so dass wir nicht alle zusammen nutzen konnten. Hier wird alles auf einer Ebene stattfinden und bis auf den Multifunktionsraum offen gestaltet sein."

Dipl-Ing. Susanne Brandherm, Vorstand der Stiftung: "Das Konzept hat uns sehr überzeugt. Wir freuen uns sehr, auch im Sinne unserer Stifterin Renate Bröcker beim Bau und der Einrichtung des neuen Jugendzentrums in Geseke helfen zu können." Bürgermeister Dr. Remco van der Velden bedankte sich bei dem Team der Karl Bröcker Stiftung für die großzügige finanzielle Unterstützung. "Karl und Renate Bröcker wären sicherlich sehr glücklich über das Projekt. Wir sind dankbar, dass die Stiftung die neuen Räumlichkeiten fördert. Das Jugendzentrum wird künftig den Namen der Stifterin tragen und Renate Bröcker Jugendzentrum heißen".

Das neue Renate Bröcker Jugendzentrum entspricht dem Leitgedanken der Stiftung "Zukunft für Kinder". Hier wird schwerpunktmäßig der Entwicklungs- und Bildungsprozess von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um sie beim Erwerb sozialer Kompetenzen und ihrer Selbständigkeit zu stärken, gefördert. Immer mehr Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund besuchen das Jugendzentrum. Die interkulturelle Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Aufgabenfeldes der Mitarbeiter und der mobilen Jugendarbeit.



Karl Bröcker Stiftung

Die Karl Bröcker Stiftung mit Sitz in Lippstadt unterstützt bereits seit 20 Jahren Kindergärten, Schulen, medizinische und therapeutische Einrichtungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Bildungs- und Therapieprojekten zur Förderung von Kindern und Jugendlichen. Ihre Ziele und Projekte zu dem Leitgedanken "Zukunft für Kinder" finanziert die Stiftung aus dem Stiftungsvermögen und Zuwendungen. Die Stiftung entstand 1999 nach dem Unfalltod von Renate Bröcker, deren Herzensangelegenheit die Schaffung von Lebensperspektiven für benachteiligte Kinder und Jugendliche war. Renate Bröcker leitete als Nachfolgerin ihres Vater Karl Bröcker bis zu ihrem frühen Tod die Gesika Büromöbelwerke in Geseke. Soziales Engagement war dem Familienunternehmen, das heute unter der Sedus Systems GmbH firmiert, immer sehr wichtig. Dies soziale Engagement mit Weitblick von Renate Bröcker setzt sich bis heute durch die Stiftung fort.

https://www.karl-broecker-stiftung.de/

  • v.l. Ulrich Herber (Kämmerer), Matthias Knoke (Leiter FB I), Werner Blanke (Stiftung), Andrea Wisk (Stiftung), Susanne  Brandherm (Stiftung), Thomas Lanhenke (Architekt), Swetlana Ritter (JUZ), Bürgermeister Dr. Remco van der Velden, Doris Bernert (Stiftung), Anita Medic (MoJU), Carsten Walter (Stiftung) und Melanie Rieke (Stiftung)
    v.l. Ulrich Herber (Kämmerer), Matthias Knoke (Leiter FB I), Werner Blanke (Stiftung), Andrea Wisk (Stiftung), Susanne Brandherm (Stiftung), Thomas Lanhenke (Architekt), Swetlana Ritter (JUZ), Bürgermeister Dr. Remco van der Velden, Doris Bernert (Stiftung), Anita Medic (MoJU), Carsten Walter (Stiftung) und Melanie Rieke (Stiftung)
  • Architekt Lanhenke erläutert die Umbaupläne.
    Architekt Lanhenke erläutert die Umbaupläne.

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