Gedenken

09.11.2019
Bild von einem Kranz vor einem Gedenkstein

Die Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 ist ein trauriger Tag in der Geschichte Deutschlands. In der Reichspogromnacht organisierte und lenkte das nationalsozialistische Regime Gewaltmaßnahmen gegen Juden. Auch in Geseke war die Reichspogromnacht geprägt von Gewalt gegen jüdische Bürgerinnen und Bürger. Sie wurden unter tumultartigen Umständen von Demonstranten tätlich angegriffen, die Scheiben ihrer Wohnungen zerstört, sie selbst in der Nacht aus den Betten gerissen und gezwungen auf die Straße zu kommen. Außerdem wurden die Synagoge, die sich am Alten Steinweg befand, geschändet, die Scheiben eingeworfen und die Thorarollen zerrissen. Zwei jüdische Mitbürger wurden anschließend in "Schutzhaft" genommen und in ein Konzentrationslager gebracht. In Gedenken und Erinnerung an die Opfer der Pogromnacht legte Bürgermeister Dr. Remco van der Velden einen Kranz am Gedenkstein am Alten Steinweg nieder. Der Gedenkstein erinnert an die Anfang der 1950er Jahre abgebrochene Synagoge.

Bürgermeister Dr. Remco van der Velden gedenkt der Opfer.
Blick auf den Jüdischen Friedhof an der Ehringhauser Straße
Blick auf eine Tafel, auf der die beerdigten Jüdischen Mitbürger verzeichnet sind.

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