Stadt Geseke stoppt die Annahme von Möbelspenden

19.08.2015
Dass die Geseker Bevölkerung, die in der Hellwegstadt untergebrachten Flüchtlinge mit vereinten Kräften unterstützt, hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder gezeigt. Ob mit Kleider- und Möbelspenden oder als Begleitung bei Arztbesuchen – viele Gesekerinnen und Geseker haben mit angepackt und ihre Freizeit geopfert, um die Asylsuchenden positiv in ihrer neuen Heimat willkommen zu heißen.

Was die Möbelspenden betrifft, ist die Stadt Geseke jedoch mittlerweile logistisch an ihre Grenzen gestoßen, so dass ab sofort leider keine privaten Spenden für Flüchtlinge mehr entgegengenommen werden können. Die Lagerkapazitäten sind erschöpft und auch die Unterkünfte werden sonst immer voller mit teils sperrigem Mobiliar, was die geordnete Einrichtung und Unterbringung von Menschen eher erschwert, als erleichtert. Auch ist es zuletzt mehrfach dazu gekommen, dass Mobiliar von den Flüchtlingen wieder aussortiert und vor den Unterkünften oder an Müllcontainern abgelegt wurde, was das Müllvolumen erheblich steigert.

Ganz problematisch wird es, wenn Bürger Mobiliar direkt in die Wohnheime liefern und dort – völlig unkoordiniert und ohne jede Absprache – aufstellen, was leider zuletzt auch häufiger passiert ist. Dabei werden mitunter auch Rettungswege auf den Fluren zugebaut.

Die Stadt Geseke bittet daher darum, zunächst von weiteren Möbelspenden abzusehen und auch nicht auf eigene Faust Möbel an den Flüchtlingsunterkünften abzugeben.

Adresse (Hauptgebäude):
Stadtverwaltung Geseke
An der Abtei 1
59590 Geseke

Verwaltungsgebäude Altes Rathaus:
Stadtverwaltung Geseke
Am Teich 13
59590 Geseke

Außenstelle Bürgerbüro/Ordnungsamt:
Stadtverwaltung Geseke
Mühlenstraße 11
59590 Geseke

Briefadresse/Fon/Fax/Mail:
Stadtverwaltung Geseke
Postfach 1442
59585 Geseke

Telefon: 02942 / 500 0
Telefax: 02942 / 500 25
E-Mail: post@geseke.de

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