Ortsvorsteher äußern Wünsche und Gedanken

30.03.2016
Im Rahmen des Ortsvorstehertreffens blickten die Vertreter der Geseker Ortsteile gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern, den stellvertretenden Bürgermeistern und Stadtoberhaupt Remco van der Velden auf umgesetzte Projekte zurück, äußerten aber auch Wünsche für die Zukunft.
Im Rahmen des Ortsvorstehertreffens blickten die Vertreter der Geseker Ortsteile gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern, den stellvertretenden Bürgermeistern und Stadtoberhaupt Remco van der Velden auf umgesetzte Projekte zurück, äußerten aber auch Wünsche für die Zukunft.
"Ihr seid das Sprachrohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger. Ihr versteht die Menschen. Ihr seid Ortsversteher", bedankte sich Gesekes Bürgermeister Remco van der Velden bei den Ortsvorstehern des Stadtgebietes für ihr Engagement. Im Rahmen des diesjährigen Ortsvorstehertreffens blickten die Vertreter der Geseker Ortsteile gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern, den stellvertretenden Bürgermeistern und Stadtoberhaupt Remco van der Velden auf umgesetzte Projekte zurück, äußerten aber auch Wünsche für die Zukunft. "Ich denke, wir stehen bereits gut da. Bei vielen Dingen bewegen wir uns im Kür-Bereich, die Pflicht haben wir schon erfüllt. Die Lebensqualität ist in Geseke und den Ortsteilen zweifellos vorhanden", so van der Velden.

Mönninghausen-Bönninghausen

"Das Kunstrasen-Kleinfeld wird hervorragend angenommen", weiß Irene Struwe-Pieper, Ortsvorsteherin von Mönninghausen und Bönninghausen, zu berichten. Das Projekt war im vergangenen Jahr realisiert worden. "Außerdem freue ich mich, dass wir den Radweg nach Hörste eröffnen konnten. Wenn jetzt noch die abschließenden Arbeiten zeitnah umgesetzt werden, wäre das super", schildert Struwe-Pieper. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass in Mönninghausen am Vitusweg der Endausbau vorgenommen wird. Ferner soll der Friedhof um weitere Urnenfelder und Gräber erweitert werden. Auch eine neue Zuwegung zur Pumpstation steht auf der Agenda der Ortsvorsteherin. Das Thema Hochwasserschutzkonzept sprach Struwe-Pieper gegenüber der Verwaltungsspitze ebenfalls an. "Ich würde mich freuen, wenn es hier weiter geht", so die Ortschefin. Als abschließende Wünsche möchte sich Irene Struwe-Pieper für einen Radweg zwischen Bönninghausen und Geseke einsetzen sowie für die Errichtung eines Dorfdepots in Mönninghausen, welches die ortsansässigen Vereine zu Lagerzwecken nutzen können.

Geseke

Zufrieden blickt Maria-Luise Hans, Ortsvorsteherin von Geseke, auf die im vergangenen Jahr durchgeführten Maßnahmen. "Auf dem Friedhof ist ein Teil der Wege erneuert worden", so Hans. "Ich würde mir wünschen, wenn der Bereich des Kinderfriedhofes gepflastert werden könnte", richtet die Ortsvorsteherin einen konkreten Wunsch an die Verwaltung. Außerdem würde es Hans begrüßen, wenn ähnlich wie in Salzkotten, auch auf dem Geseker Friedhof ein Feld für so genannte Sternenkinder geschaffen wird. Im Bereich "Sport" erwähnte Maria-Luise Hans beim Ortsvorstehertreffen den SV 03 Geseke und den neu erstellten Kunstrasenplatz. "Ein paar Dinge fehlen aber noch, so dass ich hoffe, dass wir mit Hilfe der Sportförderpauschale hier unterstützend tätig werden können", erklärt Hans. Als erste Hilfestellung für den SV 03 äußerte Hans die Idee, eine der hölzernen Markthütten, dem Verein als Kassenhäuschen zur Verfügung zu stellen. Beim Thema "Neugestaltung des Marktplatzes" ist Maria-Luise Hans guter Dinge. "Da waren tolle Vorschläge dabei", resümiert die Ortsvorsteherin mit Blick auf den durchgeführten Ideenwettbewerb. "Wir werden es aber sicherlich nicht allen Recht machen können", erwartet Hans dennoch Kritiker.

Langeneicke-Ermsinghausen-Mittelhausen

"Alle drei Ortsteile wachsen. Das ist ein gutes Zeichen", freut sich Werner Lohn über die steigenden Einwohnerzahlen in Langeneicke, Ermsinghausen und Mittelhausen. Wünsche an die Verwaltung hält der Ortsvorsteher aber auch bereit. "Ich würde mich freuen, wenn wir an das Radwegenetz angeschlossen werden", meint Lohn mit Blick auf die Verbindung zwischen Mittelhausen und Schloss Schwarzen Raben. "Außerdem würde ich in Mittelhausen gerne die Bushaltestelle erneuern und zusätzlich mit einer Straßenbeleuchtung versehen, die an dieser Stelle einfach Sinn macht", so Lohn. Das ehemalige Pumpenhäuschen in Mittelhausen soll zudem zu einem Grillplatz umgebaut werden. Für den Ortsteil Ermsinghausen sieht Werner Lohn dringenden Handlungsbedarf in puncto Verkehrsberuhigung. "Das muss ja nicht viel Geld kosten", weiß Lohn. In Langeneicke lobt Werner Lohn die Entwicklungen rund um den Kirchpark. "Der Kirchpark entwickelt sich sehr gut und wird immer mehr mit Leben gefüllt", schildert Lohn seine Eindrücke. Positiv blickt der Ortsvorsteher auch auf das Neubaugebiet an der Bernhard-Meyer-Straße. Hier entstehen zwölf neue Bauplätze, von denen ein Grundstück aktuell von der Stadt Geseke im Bieterwettbewerb ausgeschrieben ist. Besonderes Lob zollt Lohn den aktiven Rentnern im Ort, die bei verschiedenen Projekten mit anpacken und "immer zur Stelle sind". Fehlen tut dem Ortsvorsteher allerdings ein Konzept für die Nutzung des rund 9.000 Quadratmeter großen Geländes der ehemaligen "Bäuerlichen". "Hier sollte das Gespräch mit dem Eigentümer gesucht werden", so Werner Lohn. Zuletzt sei das Gelände vermehrt von Vandalismus betroffen gewesen, u.a. eingeworfene Scheiben zeugen von den Vorfällen. Lobenswert findet der Langeneicker Ortsvorsteher auch die Pläne des Kindergartens St. Barbara. Dieser soll offizieller Kneipp-Kindergarten werden. "Die Kosten belaufen sich auf 25.000 Euro. Einen Großteil des Geldes, nämlich rund 15.000 Euro, hat Kindergartenleiterin Andrea Louabkhi bereits durch Spenden zusammengetragen", weiß Lohn zu berichten.

Eringerfeld

"Nichts Neues vom Gutshof", weiß Eringerfelds Ortsvorsteher Jürgen Tommke zu berichten. Dafür laufen aber die Renovierungsarbeiten am Schloss auf Hochtouren. Um die aktuell 21 Flüchtlinge, die im Schloss untergebracht sind, kümmern sich seit einiger Zeit Anwohner der benachbarten Siedlung sowie weitere ehrenamtliche Helfer. "Die Flüchtlinge erhalten Sprachunterricht und werden darüber hinaus mit Gegenständen des Alltages versorgt", so Tommke. Während das Schulgebäude nach Ansicht des Eringerfelder Ortsvorstehers längst ein wahres Schmuckstück geworden ist, soll bald auch der Sportplatz in neuem Gewand erstrahlen. "Hier ist ein Kunstrasenplatz geplant", weiß Tommke. Einen Wermutstropfen hinnehmen, muss Jürgen Tommke mit Blick auf das Seniorenheim in seinem Ortsteil. Schon in absehbarer Zeit wird die Einrichtung in einen Neubau im Nachbarort Steinhausen umziehen. "Das heißt, dass Eringerfeld demnächst um eine große Anzahl von Einwohnern schrumpfen wird", berichtet Tommke. Ein Sorgenkind ist seit geraumer Zeit für Jürgen Tommke zudem die Steinhauser Straße. Der Ortsvorsteher wünscht sich hier einen verkehrsberuhigten Ausbau zur Tempo-30-Zone. Die Hoffnung noch nicht aufgegeben, hat Tommke ferner beim Punkt "schnelleres Internet". "Die Hoffnung stirbt zuletzt", so der Dorfchef.

Ehringhausen

Boulebahn, Barfußpfad, Maifest - in Ehringhausen hat sich im vergangenen Jahr eine Menge getan, wie Ortsvorsteherin und stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Schulte-Döinghaus erklärt. "Das funktioniert natürlich alles nur durch ehrenamtliches Engagement", weiß die Ortsvorsteherin, dass sie sich auf ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger stets verlassen kann. Als kommende Projekte wünscht sich Schulte-Döinghaus u.a. den Ausbau der Straße "Schulpatt". Am Sportplatz des TuS 48 Ehringhausen sollten zudem neben den neuen Flutlichtmasten gleich auch die Leitungen für die Beregnungsanlage verlegt werden. Zwei Themen sind der Ortsvorsteherin ein besonderes Anliegen. So z.B. die Anbindung des Triftweges an das Dorf. "Gerade für Busverbindungen und den Linienverkehr wäre das wichtig", schildert Schulte-Döinghaus. Aber auch die Nachfolgenutzung des ehemaligen Bauhofes steht auf der Agenda der Ortsvorsteherin ganz weit oben. Wenn der Umbau abgeschlossen ist, wünscht sich Schulte-Döinghaus einen Termin, an dem sich die Anwohner die erweiterte Flüchtlingseinrichtung ansehen können. "Und wenn in zwei, drei Jahren der alte Bauhof keine Flüchtlingsunterkunft mehr ist, würde ich dort gerne die Pläne zur Errichtung eines Gemeinschaftshauses vorantreiben", so Schulte-Döinghaus.

Störmede

"Hoffentlich ist zum Jubiläum des Sportvereins im Jahr 2020 alles fertig", hofft Störmedes Ortsvorsteher Josef Struwe auf eine baldige Neugestaltung des Sportplatzes. Die Planungen abgeschlossen, sind derweil für die Einrichtung des "Mehrgenerationen Wohnparks" im größten Geseker Ortsteil. "Vielleicht können wir Ende dieses Jahres bzw. Anfang 2017 bereits einziehen", ist Struwe zuversichtlich. Zufrieden zeigte sich Struwe außerdem mit den Erweiterungsplänen am Rittergut. Zwar habe es mit dem ein oder anderen Anwohner Gesprächsbedarf gegeben, aber "der Großteil ist damit einverstanden, was da passieren soll". Lob hält Struwe für die Rentner des Ortes bereit, den so genannten "Hackeclub". Die Gruppe kümmert sich um die Umsetzung diverser Projekte im Ortsteil. Aber auch die Jugend bringt sich in das Dorfleben bestens ein. So hat sich eine Jugendinitiative gebildet, die sich um Flüchtlinge kümmert. Ein Projekt, das Struwe gerne in Kürze umgesetzt haben möchte, ist die Anschaffung eines Dorfbusses, den Störmeder Vereine, aber auch Privatpersonen, für Touren buchen können.

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