Barrierefreier Bahnhof

11.07.2016

Finanzierung der Aufzüge ist gesichert

Planungsphasen starten

Bürgermeister Dr. Remco van der Velden (l.)und Thomas Ressel (r.), Geschäftsführer der ZRL, unterzeichneten im Beisein von Jörg Seelmeyer (m.)von der DB Station und Service AG den Vertrag.
Bürgermeister Dr. Remco van der Velden (l.)und Thomas Ressel (r.), Geschäftsführer der ZRL, unterzeichneten im Beisein von Jörg Seelmeyer (m.)von der DB Station & Service AG den Vertrag.

Nach jahrelangen Verhandlungen ist nun der erste Schritt zu einem barrierefreien Bahnhof in Geseke geschafft. Am 6.Juli unterzeichnete Bürgermeister Dr. Remco van der Velden gemeinsam mit Thomas Ressel, Geschäftsführer des Zweckverbandes SPVN Ruhr-Lippe (ZRL) und im Beisein von Jörg Seelmeyer, Leiter Bahnhofsmanagement der DB Station & Service AG, den entsprechenden Vertrag.

Das vorhandene ÖPNV-Angebot mit dem P+R Platz, dem Busbahnhof, der Umbau der ehemaligen Gepäckaufbewahrung im Bahnhof Geseke zu einer Fahrradstation sind wichtige Bausteine rund um das SPNV-Angebot (Schienen-Personen-Nahverkehr) in Geseke. Rund 2.000 Fahrgäste nutzen zurzeit täglich durchschnittlich den Bahnhof in Geseke und diese Fahrgastzahlen werden nach Schätzungen der ZRL weiter steigen. Der Einbau zweier Personenaufzüge, die den Zugang zum Bahnsteig 2 des Bahnhofes Geseke barrierefrei werden lassen, kosten die DB Station und Service AG (die Vorhabenträger der Infrastrukturmaßnahme ) rund 1,77 Millionen Euro. Jörg Seelmeyer, Leiter Bahnhofsmanagement der DB Station & Service AG: "Mit dem Vertrag können wir nun in die Planungsphasen einsteigen. Da wir aber "unter rollendem Rad" bauen, nur eine Gleise und nicht den gesamten Bahnhof sperren und noch die Maßnahme mit den weiteren Baumaßnahmen an der Strecke koordinieren müssen, haben wir eine lange Vorlaufzeit, bevor die Baumaßnahme beginnen kann. Die Aufzüge sind also nicht schon im nächsten Jahr fertiggestellt."

Der wichtigste Punkt der gesamten Verhandlungen war die Aufteilung der Finanzierungs- und Unterhaltungskosten der Aufzüge. Die DB-Station und Service AG hat die aus dem Jahr 2010 stammende Kostenschätzung fortgeschrieben und in einen Realisierungs- und Finanzierungsvertrag (RuFV) für die Infrastrukturmaßnahme "Bahnhof Geseke, Erstellung von zwei Aufzügen" eingestellt. Die ZRL, die den Schienenverkehr betreut, hat der Stadt Geseke dann im Januar 2016 ein Finanzierungsmodell vorgelegt.

Bürgermeister Dr. Remco van der Velden: "Seit Jahren ist der barrierefreie Zugang zum Bahnsteig 2 des Bahnhofes Geseke ein großer Wunsch in Geseke. Die finanzielle Beteiligung der Stadt in Höhe von ca. 143.000 € nach den ersten Kostenschätzungen tut uns zwar weh, aber für Geseke ist die weitere Steigerung der Attraktivität des ÖPNV ein wichtiger Standortfaktor."

"Das Konzept des ÖPNV in Geseke ist stimmig und wir sind froh, dass dieser lange Prozess nun für alle Parteien zu einer Win-Win-Situation geführt hat", freute sich Thomas Ressel, Geschäftsführer der ZRL, über die Unterzeichnung des Vertrages.

Der Bahnsteig 2 soll durch die Aufzüge barrierefrei zugänglich sein - Bauamtsleiter Udo Heinrich (l.) erläuterte gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden (2.v.l.), Jörg Seelmeyer (Leiter Bahnhofsmanagement DB Station & Service AG)(3.v.l.) und Thomas Ressel (r.) Geschäftsführer der ZRL die Situation am Bahnhof Geseke.
Der Bahnsteig 2 soll durch die Aufzüge barrierefrei zugänglich sein - Bauamtsleiter Udo Heinrich (l.) erläuterte gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden (2.v.l.), Jörg Seelmeyer (Leiter Bahnhofsmanagement DB Station & Service AG)(3.v.l.) und Thomas Ressel (r.) Geschäftsführer der ZRL die Situation am Bahnhof Geseke.

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