Sonderprogramm des Landes NRW "Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen"

21.03.2016

Stadt Geseke erhält eine Förderung in Höhe von 259.000 ¤

Die Stadt Geseke erhält vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MBWSV) eine Förderung in Höhe von 259.000 € im Rahmen des Sonderprogrammes "Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen". Aus diesem Sonderprogramm wird die Maßnahme der Stadt Geseke "Schulzentrum West – Ausbau eines Integrationszentrums" gefördert. 
Bürgermeister Dr. Remco van der Velden: "Wir freuen uns über die Förderung zu den zu erwartenden Baukosten von 370.000 €. Das Integrationszentrum ist eine wichtiger Baustein für die Integration und zur Förderung der sprachlichen und sozialen Kompetenzen."

Der gleichberechtigte Zugang zur Bildung ist elementar für das Gelingen von Integration. Bildungsprozesse beginnen früh und bauen im Bildungsverlauf aufeinander auf. Wesentlich für den gleichberechtigten Zugang zur Bildung ist für Menschen mit Migrationshintergrund der Spracherwerb. Die Stadt Geseke möchte eine Schule, in der alle Schüler/Innen auf dem Weg zu einem - insbesondere auch höheren Bildungsabschluss - gleichberechtigte Chancen haben. Damit alle Schüler/Innen gleichermaßen ihre Potenziale entfalten können, bedarf es eine Schule der Vielfalt, die frei ist von offener und versteckter Diskriminierung und sich bewusst auf die kulturelle, sprachliche, geschlechtsspezifische und soziale Heterogenität der Schülerschaft ausrichtet.
Mit der Förderung in Höhe von 259.000 € des Landes NRW aus dem Sonderprogramm kann die Stadt Geseke diese Ziele mit dem Ausbau des Schulzentrums West zu einem Integrationszentrum umsetzen. Dies soll dergestalt passieren, dass bereits in diesem Jahr zwei zusätzliche Klassenräume angebaut und ein weiterer Klassenraum umgestaltete werden. Im Schuljahr 2017/2018 ist dann der weitere Umbau von zwei Klassenräumen zu Integrationsräumen geplant. Die zu erwartenden Baukosten liegen bei 370.000 €.

Die Schaffung der Räumlichkeiten zum Integrationszentrum im Schulzentrum West soll die Entwicklung der bildungssprachlichen Kompetenzen über alle Schulstufen und -fächer hinweg ebenso ermöglichen wie die zielgerichtete Förderung der Schüler/Innen mit einem besonderen Förderbedarf im Rahmen eines integrierten Konzeptes. Weiterhin sollen die Eltern mit Migrationshintergrund gestärkt  und die professionelle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus intensiviert werden. Ein weiterer Punkt ist die zielgerichtete Förderung der Fähigkeiten der Schüler/Innen Beziehungen zu anderen Menschen nach den Grundsätzen der Gleichberechtigung der Geschlechter zu gestalten. Darüber hinaus sollen die neu geschaffenen Räumlichkeiten auch zur sprachlichen Integration in der Erwachsenenbildung genutzt werden.

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