Soziales: Aktuelle Hinweise

16.03.2020

Soziale Leistungen gesichert!

Altes Rathaus der Stadt Geseke
Besuche mit Voranmeldung möglich: Altes Rathaus

Die Dienststellen der Stadt Geseke (somit auch die der Abteilung Soziale Sicherung) sind aufgrund der Corona-Pandemie seit Montag, 16.03.2020 vorerst für Besucher ohne Voranmeldung geschlossen. Bitte beachten Sie dazu die Pressemitteilung der Stadt Geseke vom 15.03.2020.

Damit entfallen in den Räumlichkeiten des Alten Rathauses bis auf Weiteres auch die regelmäßigen Beratungsdienste, die dort üblicherweise von anderen Behörden und Organisationen angeboten werden. In dringenden Einzelfällen sind aber nach Terminabsprache ggf. noch Beratungen möglich.

Der Dienstbetrieb der Abteilung Soziale Sicherung bleibt im Backoffice-Modus vollständig aufrecht erhalten. Auch das Zahlgeschäft läuft weiter. Eine Erreichbarkeit per Telefon, Telefax und E-Mail ist gewährleistet. Detailinformationen dazu finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Per E-Mail können Sie entweder die persönlichen Mailadressen der Mitarbeiter/innen verwenden oder alternativ die zentrale Mailadresse der Abteilung sozialverwaltung@geseke.de. Als zentrale Faxnummer der Abteilung steht Ihnen die 02942 / 5001133 zur Verfügung.

Dringend notwendige persönliche Vorsprachen können nach telefonischer Absprache erfolgen.

Update vom 19. Mai 2020:
Seit dem 19. Mai 2020 besteht die Möglichkeit, uns wieder persönlich zu besuchen, allerdings mit obligatorischer Voranmeldung. Alles Wissenswerte dazu finden Sie hier.

Wir sind weiterhin für Sie da!

Wappen und Schriftzug "Stadt Geseke, Abt. Soziale Sicherung"

Seien Sie versichert: Wir sind weiterhin für Sie da! Nur eben vorerst nicht mehr so, wie Sie es üblicherweise von uns kennen.

Wir arbeiten mit vollem Einsatz dafür, dass niemand auf berechtigte Sozialleistungsansprüche nur deshalb verzichten muss, weil unsere Verwaltungsgebäude derzeit geschlossen sind.

Anfragen und Anträge ohne persönliche Besuche

Briefkasten des Alten Rathauses
Unser Hausbriefkasten neben dem Haupteingang des Alten Rathauses

Wir bitten alle Bürger, Ratsuchenden und Antragsteller, sich vorrangig

  • per Briefpost,
  • telefonisch,
  • per Telefax oder
  • per E-Mail

an die Abteilung Soziale Sicherung zu wenden. Anträge und Unterlagen können auch persönlich in den Hausbriefkasten des Alten Rathauses eingeworfen werden. Aber bitte im geschlossenen Umschlag und mit einem kurzen Hinweis auf dem Umschlag, für wen die Unterlagen bestimmt sind.

Falls Sie uns Originalunterlagen einreichen, werden wir diese kopieren und Ihnen anschließend unaufgefordert zurücksenden.

Speziell für den Bereich Rente gilt: Soweit bereits Termine zur Aufnahme von Rentenanträgen mit uns vereinbart sind, werden wir telefonisch mit Ihnen abstimmen, wann und wie eine Antragsaufnahme ermöglicht werden kann. Wegen neuer Terminabsprachen melden Sie sich bitte telefonisch. Verschiedene Dienstleistungen in Sachen Rente können Sie übrigens auch online nutzen.

Sozialdatenschutz

Sofern Sie von den vorstehend genannten Möglichkeiten, mit uns in Kontakt zu treten, die Variante "E-Mail" bevorzugen, beachten Sie bitte, dass die einfache E-Mail auf ihrem Weg durch das weltweite Netz keinen ausreichenden Schutz Ihrer persönlichen Daten gewährleistet. Sensible Informationen oder Unterlagen sollten Sie uns daher besser nicht per E-Mail übersenden. Wir informieren Sie unter diesem Link über den Sozialdatenschutz bei der Stadt Geseke sowie hier über Möglichkeiten der Nutzung einer sicheren elektronischen Kommunikation.

Formulare und Formalitäten

Alle wichtigen Formulare stellen wir Ihnen unter dem nachfolgenden Link online zur Verfügung. Bitte nutzen Sie diese zur Beantragung von Sozialleistungen. Wenn Sie nicht die technische Möglichkeit haben, auf die Formulare zuzugreifen oder diese zu drucken, dann senden wir Ihnen die benötigten Vordrucke selbstverständlich auf Anfrage per Briefpost zu. Rufen Sie uns einfach an.

Speziell für Wohngeld gilt darüber hinaus, dass Sie den Antrag - alternativ zu Papierformularen - auch online bei der Stadt Geseke einreichen können.

Ganz grundsätzlich ein Wort zu notwendigen Formalitäten: Wir können Ihnen diese auch in der aktuellen Situation leider nicht vollständig ersparen. In gewissem Umfang sind wir nach wie vor darauf angewiesen, dass Sie - oder eine bevollmächtigte Person - uns die wichtigsten Informationen und Unterlagen zur Verfügung stellen, wenn Sie eine Leistung beantragen möchten. Aber Ihre und unser aller Gesundheit hat im Moment Vorrang! Daher geben wir uns in dieser Zeit die größte Mühe, Ihnen alle unsere Services und Leistungen so niedrigschwellig und unkompliziert wie möglich anzubieten. Rufen Sie uns an. Wir finden mit Sicherheit eine praktikable Lösung für Ihr Anliegen.

Kontaktdaten und Sprechzeiten

Die nachstehenden Links führen Sie zu den Aufgabenbereichen und Kontaktdaten der verschiedenen Teams innerhalb der Abteilung Soziale Sicherung.

Spezielle Hinweise für einzelne Aufgabenbereiche

Stand: 15.05.2020

Bitte beachten Sie im Kontext der Corona-Pandemie auch die nachfolgenden Hinweise für die wichtigsten Aufgabenbereiche unserer Abteilung. Diese Informationen werden unter Umständen immer mal wieder tagesaktuell angepasst.


Grundsicherung / Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII:
Die Bewilligung bzw. Weitergewährung dieser existenzsichernden Leistungen ist selbstverständlich auch für die Dauer der Corona-Pandemie im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften gesichert. Dabei gilt bis auf Weiteres: Wenn Ihnen aufgrund der derzeitigen Situation nicht zugemutet werden kann, Unterlagen und Nachweise zu beschaffen und/oder diese bei uns einzureichen (z.B. per Briefpost, Fax, E-Mail oder Einwurf in den Hausbriefkasten), werden wir Leistungen nicht generell wegen fehlender Mitwirkung versagen oder entziehen.

Sofern Sie aus von Ihnen nicht zu vertretenden Gründen höherer Gewalt nicht alle erforderlichen Belege einreichen können, eine Leistungsberechtigung nach summarischer Prüfung jedoch überwiegend wahrscheinlich ist, werden wir die Leistungen (ggf. in vorläufiger Form) bewilligen. Dies gilt sowohl für Neuanträge wie auch für Weiterbewilligungen. Diese Sonderregelung soll insbesondere die besonders risikobetroffenen Personen (ältere und vorerkrankte Menschen) schützen und kommt daher vorrangig für diesen Personenkreis zur Anwendung.

Speziell für Grundsicherung gilt darüber hinaus, dass bei Ablauf des Bewilligungsabschnitts im Zeitraum vom 31.03. bis 31.08.2020 eine Weiterbewilligung nötigenfalls (nach telefonischer Absprache) auch ohne den schriftlichen Überprüfungsbogen und die üblichen Unterlagen erfolgen kann.

Weitere Informationen zu vorübergehenden, Corona-bedingten Verfahrenserleichterungen finden Sie in einer FAQ-Liste unter diesem Link.

Geflüchtete Menschen / AsylbLG-Leistungen:
Wer bislang noch AsylbLG-Leistungen per Barscheck von uns erhalten hat, wird ab der Monatszahlung für April 2020 die Leistungen auf das uns benannte Bankkonto überwiesen bekommen. Eine persönliche Abholung von Barschecks ist damit nicht mehr erforderlich. Für alle Empfänger von Krankenbehandlungsscheinen haben wir die Behandlungsscheine für das 2. Quartal 2020 bereits erstellt (Arzt und Zahnarzt) und per Briefzustellung auf den Weg gebracht. Niemand muss sich also wegen der Ausstellung eines Behandlungsscheines für das 2. Quartal 2020 persönlich bei uns melden.

Der Hausmeisterdienst in den Flüchtlingswohnheimen wird im notwendigen Umfang aufrechterhalten. Für alle Wohnheime wurde zwischenzeitlich ein Besuchsverbot verfügt. Entsprechende Hinweise sind an den Eingangstüren angebracht. Wir appellieren an die Bewohner, alle nicht zwingend notwendigen Sozialkontakte unbedingt zu vermeiden. Spezielle Hygiene-Hinweise in mehreren Sprachen wurden in den Flüchtlingsunterkünften ausgehängt.

Wohngeld:
Wohngeldanträge können sowohl in Papierform (z.B. durch Einwurf in den Hausbriefkasten oder per Briefpost) wie auch elektronisch bei uns eingereicht werden. Wohngeld-Probeberechnungen bieten wir Ihnen im vereinfachten Verfahren auch telefonisch an. Die Plausibilitätsprüfung des Einkommens führen wir derzeit ebenfalls so unkompliziert wie möglich durch, auf Wunsch auch telefonisch. Die finale Bearbeitung von Wohngeldanträgen erfolgt in dem üblichen zeitlichen Rahmen. Die Gewährung bzw. Weiterzahlung des Wohngeldes ist nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen sichergestellt. Sollte die Wohngeldstelle in einen Notbetrieb gehen müssen, sind noch verschiedene Maßnahmen vorgesehen, die dafür sorgen sollen, dass alle Wohngeldberechtigten auch weiterhin ihren monatlichen Zuschuss erhalten.

Wir weisen an dieser Stelle aber auch darauf hin, dass Wohngeld nicht in jedem Falle die passende Sozialleistung ist, denn Wohngeld ist als monatlicher Pauschalbetrag häufig nicht geeignet, eine vollständige Bedarfsdeckung zu erreichen. Wenn also unsere Wohngeldstelle nach überschlägiger Berechnung feststellt, dass ein monatliches Wohngeld zur Bedarfsdeckung eindeutig nicht ausreichen würde, dann wird an den jeweils zuständigen Träger der Grundsicherung bzw. Sozialhilfe verwiesen (Jobcenter oder Sozialamt).

Bildungs- und Teilhabeleistungen:
Alle uns zugehenden Anträge auf Bildungs- und Teilhabeleistungen werden gemäß den gesetzlichen Vorschriften bearbeitet. Speziell für den Bereich Lernförderung gilt Folgendes: Eine Präsenz-Nachhilfe war in der Vergangenheit zeitweise nicht möglich und ist auch aktuell nur unter strengen Auflagen gestattet. Schülerinnen und Schüler können alternativ eine "Online-gestützte-Lernförderung" bei den entsprechenden Instituten durchführen. Diese "Online-gestützte-Lernförderung" in der 1:1 Betreuung mittels Computern / Tablets reduziert mögliche Infektionsgefahren und kann ausnahmsweise in der aktuellen Situation bis zum Ende des Schuljahres 2019/2020 praktiziert werden. Es gelten die im Bewilligungsbescheid festgelegten Stunden, Fächer und Entgelte, wobei eine bereits ausgesprochene Förderung für Gruppenunterricht auch zur Abrechnung von Einzelunterricht geeignet ist.

Bei Präsenz-Nachhilfe gilt Folgendes: Der Anbieter muss bescheinigen, dass die Hygienevorkehrungen (z.B. Mindestabstände) eingehalten werden; die erforderlichen Plausibilitätskontrollen sind gegebenenfalls durch das Ordnungsamt vorzunehmen. Sofern die Lernförderung nicht schon als Online-Nachhilfe durchgeführt wurde, können ausgefallene Stunden nachgeholt werden; dies ist in 2020 ausnahmsweise auch in den Sommerferien möglich.

Rentenangelegenheiten:
Wir bemühen uns mit Hochdruck darum, dass alle notwendigen Anträge (Rentenanträge, Kontoklärung, sonstige Anträge) entweder zu den bereits vereinbarten Terminen von uns aufgenommen werden können oder jedenfalls so zeitnah, dass den Versicherten keine finanziellen und/oder rechtlichen Nachteile entstehen. Wir stehen für Auskünfte und Terminvereinbarungen telefonisch und per E-Mail zur Verfügung und klären in jedem Einzelfall individuell, wann und auf welche Weise eine Antragstellung ermöglicht werden kann. Vieles lässt sich auch telefonisch auf den Weg bringen. Sofern wir Gewissheit haben über die Identität der Versicherten und uns (nach telefonischer Absprache) alle notwendigen Unterlagen im Vorfeld einer Antragstellung zugeleitet werden, können wir in dieser besonderen Krisensituation bestimmte Anträge auch komplett telefonisch aufnehmen. Alle Anträge werden in dem auch ansonsten üblichen Verfahren in elektronischer Form von uns an die Deutsche Rentenversicherung weitergeleitet. Ergänzend zu unseren Dienstleistungen stehen Ihnen auch die digitalen Services der Deutschen Rentenversicherung zur Verfügung.

Die im Jahre 2020 verbleibenden Beratungstermine der Deutschen Rentenversicherung (DRV) werden durch die Auskunfts- und Beratungsstelle Dortmund telefonisch durchgeführt. Wer bereits für einen der Termine angemeldet ist, muss nichts weiter unternehmen und einfach nur den Anruf aus Dortmund abwarten. Wer demgegenüber aktuell eine Rentenberatung benötigt, wird gebeten, selbst die Beratungshotline der DRV Westfalen unter der Rufnummer 0800 1000 48 011 anzurufen.

Pflegeberatung:
Auch die Pflegeberatung ist weiterhin zu den üblichen Zeiten per Telefon oder E-Mail erreichbar. Beratungen werden bis auf Weiteres nur noch telefonisch durchgeführt. Für Antragstellungen (z.B. bei erforderlicher Heimpflege) können die auf unserer Homepage verfügbaren Antragsformulare genutzt und bei uns eingereicht werden.

Pflegebegutachtungen durch den MDK finden derzeit ohne Hausbesuch statt. Grundlage für die Begutachtung sind ein vorab übersandter Fragebogen und ein strukturiertes Telefoninterview. Alles Wissenswerte dazu erfahren Sie hier

Sozialer Wegweiser

Viele Fragezeichen

Welche Sozialleistung kann ich während der Corona-Krise beantragen? Wer berät mich in der aktuellen Situation? Wie und wo kann ich möglichst unkompliziert die notwendigen Anträge einreichen?

Wir geben Ihnen unter dem nachstehenden Link einige grundlegende Empfehlungen und Orientierungshilfen.

Mieter- und Verbraucherschutz

Euromünze vor Bundesflagge

Was Sie über das Bundesgesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht wissen sollten:

Hier finden Sie wichtige Hinweise und Empfehlungen der Stadt Geseke für Wohnungsmieter und Verbraucher.

Weitere Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Informationen der Abteilung "Soziale Sicherung" der Stadt Geseke sowie Pressemitteilungen und sonstige Artikel zu sozialen Themen.

Welche Projekte gibt es in Geseke in Sachen "Zuwanderung & Integration"? Kann ich mitmachen? Und wie ist der aktuelle Stand? Hier erfahren Sie es.

Adresse (Hauptgebäude):
Stadtverwaltung Geseke
An der Abtei 1
59590 Geseke

Verwaltungsgebäude Altes Rathaus:
Stadtverwaltung Geseke
Am Teich 13
59590 Geseke

Außenstelle Bürgerbüro/Ordnungsamt:
Stadtverwaltung Geseke
Mühlenstraße 11
59590 Geseke

Briefadresse/Fon/Fax/Mail:
Stadtverwaltung Geseke
Postfach 1442
59585 Geseke

Telefon: 02942 / 500 0
Telefax: 02942 / 500 25
E-Mail: post@geseke.de

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