Wohngeld: Nur zu Ihrem Vorteil!

Abbildung eines Wohngeldantrages sowie einiger Geldscheine

Es ist eine Tatsache, dass in Deutschland viele Menschen auf Wohngeld verzichten, obwohl sie einen Anspruch darauf haben. Über die Gründe lassen sich nur Vermutungen anstellen:

  • Wird Wohngeld womöglich mit ALG 2 (im Volksmund: "Hartz 4") gleichgesetzt?
  • Oder fürchtet man ein allzu aufwändiges und bürokratisches Antragsverfahren?
  • Besteht die Annahme, dass das Wohngeld nur darlehensweise gewährt wird?
  • Sorgt man sich darum, dass die Wohngeldstelle den Einsatz von Sparguthaben fordert?
  • Oder dass bei einer vermeintlich zu teuren / zu großen Wohnung ein Umzug verlangt wird?

Wir wissen letztlich nicht, was Menschen davon abhält, berechtigte Ansprüche auf Miet- oder Lastenzuschuss geltend zu machen. Die Motive sind sicherlich sehr individuell. Sollten es aber die oben genannten Bedenken sein, wären diese völlig unbegründet.

Es könnte allerdings auch sein, dass die staatliche Leistung Wohngeld manchen Menschen einfach nicht ausreichend bekannt ist. Und dies, obwohl es Wohngeld schon seit 1965 gibt. Hier einige Fakten zum Wohngeld:

Wohngeld: Darauf sollten Sie nicht verzichten!

Eine Inanspruchnahme von Wohngeld kann sich gleich mehrfach lohnen!

  • Wohngeld ist im Wesentlichen abhängig von der Höhe des Einkommens, von der Zahl der Haushaltsangehörigen und von der Höhe der Wohnkosten.
  • Die staatliche Leistung gewährt einen monatlichen Zuschuss zu den Unterkunftskosten, sowohl für Wohnungsmieter wie auch für Wohnungseigentümer.
  • Wohngeld wird niemals darlehensweise gewährt.
  • Da die Bewilligung in der Regel für 12 Monate erfolgt, bietet Wohngeld (bei gleichbleibenden Lebensverhältnissen) meistens eine finanzielle Planungssicherheit für ein ganzes Jahr.
  • Die Wohngeldstelle ist kein Sozialamt. Sie interessiert sich nicht dafür, ob die Wohnung möglicherweise zu groß oder die Miete eventuell zu teuer ist. Und daher wird die Wohngeldstelle auch niemanden auffordern, sich eine günstigere Unterkunft zu suchen.
  • Wohngeld wird weitgehend unabhängig von vorhandenem Vermögen gewährt. Nur bei erheblichem Vermögen besteht ein Ausschluss von Wohngeld.
  • Bei Wohngeldbezug werden keine Angehörigen angeschrieben, wie es gelegentlich beim Sozialamt vorkommt.
  • Alle zwei Jahre wird das Wohngeld automatisch an die Entwicklung der Wohnungsmieten und der Haushaltseinkommen angepasst.
  • Gehört (mindestens) ein Kind dem Haushalt an, für das Kindergeld bezogen wird, eröffnet Wohngeld zugleich den Zugang zum Bildungs- und Teilhabepaket.
  • Wohngeldempfänger, die für mindestens ein Kind Bildungs- und Teilhabeleistungen erhalten, haben einen Anspruch auf Ausstellung des Geseker Familienpasses.

Die Beantragung von Wohngeld ist relativ unkompliziert. Die Wohngeldstelle der Stadt Geseke unterstützt Sie gerne bei der persönlichen Abgabe des Erst- oder Folgeantrages. Alternativ ist eine Antragstellung auch online möglich.

Angesichts der genannten Vorteile gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund, auf Wohngeld zu verzichten. Ein Wohngeldbezug lohnt sich immer. Unabhängig von der monatlichen Höhe. Daher ist es sinnvoll, selbst einen nur kleinen monatlichen Zahlbetrag in Anspruch zu nehmen.

Ob ein Anspruch besteht, ist schnell ermittelt. Gerne fertigt die Wohngeldstelle der Stadt Geseke für Sie auf Anfrage eine unverbindliche Probeberechnung.

Ansprechpersonen

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Am Teich 13  - Raum 8 (Eingangsgeschoss)
59590 Geseke
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