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Neujahrsempfang 2020 und Verleihung des Ehrenringes der Stadt Geseke

"Die Finanzlage ist weiterhin gut. Unser Eigenkapital liegt derzeit bei ca. 43,4 Millionen Euro, was eine Steigerung um 12,6 Millionen Euro seit 2015 bedeutet. Unser Kontostand lag zum Jahreswechsel bei über 10 Millionen Euro", wandte sich Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden mit äußerst positiven Nachrichten an die Gäste des städtischen Neujahrsempfangs. Im Rahmen des Neujahrsempfanges wurde Robert Henneken mit dem Ehrenring der Stadt Geseke ausgezeichnet.

"Die Finanzlage ist weiterhin gut. Unser Eigenkapital liegt derzeit bei ca. 43,4 Millionen Euro, was eine Steigerung um 12,6 Millionen Euro seit 2015 bedeutet. Unser Kontostand lag zum Jahreswechsel bei über 10 Millionen Euro", wandte sich Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden mit äußerst positiven Nachrichten an die Gäste des städtischen Neujahrsempfangs. Rund 500 Besucher waren der Einladung des Stadtoberhauptes in den Festsaal des Gymnasiums Antonianum gefolgt, um sich über aktuelle Entwicklungen aus Politik und Verwaltung zu informieren.

Dass das zur Verfügung stehende Geld keinesfalls auf dem Bankkonto liegen bleiben soll, machte van der Velden mit Blick auf geplante Bauprojekte im Stadtgebiet deutlich. "Wir haben in den kommenden fünf bis zehn Jahren gut was vor der Brust", schwor der Verwaltungschef seine Zuhörer ein. Konkret nannte er folgende Bau- und Sanierungsprojekte: alle drei Schulzentren der Kernstadt, zwei Feuerwehrstandorte, einen Kindergartenneubau, Neubau des Stadtarchives sowie eines Rathauses. Mit anschaulichen Bildern warb van der Velden aber auch für eine dringend notwendige Sanierung des Hellwegmuseums.

Emotional wurde es beim spontan in das Programm eingebauten Auftritt von Pfarrerin Kristina Ziemssen. Die evangelische Pfarrerin blickte noch einmal auf das schreckliche Unglück zurück, bei dem wenige Tage zuvor eine 34-jährige Gesekerin und dreifache Mutter ums Leben gekommen war. Im Namen der Angehörigen bedankte sich die Pfarrerin bei allen, die unmittelbar nach dem Unglück vor Ort waren, um zu helfen. Gleichzeitig verwies Ziemssen aber auch auf die große Anteilnahme und Spendenbereitschaft, die sich in den Tagen danach entwickelt hat. "Das ist ein tolles Signal der Mitmenschlichkeit."

Zum Abschluss des Neujahrsempfangs stand eine besondere Ehrung an. Robert Henneken erhielt als nunmehr neunter Geseker Bürger den Ehrenring der Stadt Geseke überreicht. Honoriert wurde damit seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen politischen Ämtern. So war Henneken viele Jahre Ratsmitglied und Vorsitzender des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses. Ferner bekleidete Henneken viele Jahre das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters und war Ortsvorsteher der Kernstadt. "Du hast diese Auszeichnung einfach verdient", resümierte Bürgermeister Remco van der Velden in seiner Laudatio. Sichtlich gerührt nahm Henneken anschließend den Applaus entgegen, den die Gäste des Neujahrsempfangs, die sich inzwischen von ihren Plätzen erhoben hatten, ihm zu Ehren spendeten. In seinen Dankesworten blickte Henneken dann auf seine aktive Zeit als Stadtvertreter zurück, doch nicht, ohne auch einen Appell an seine Zuhörer zu richten. So kritisierte der Geehrte, dass heutzutage - anders als früher - viel Meinungsmache betrieben werde, um der Politik und der Verwaltung das Leben schwer zu machen. Statt das alle an einem Strang zögen, würden vielmehr selbst Dinge aus nicht-öffentlicher Sitzung direkt an die Presse gespielt, die dann ihrerseits die Stimmung anheizen würde. "Das ist ein Unding", zog Henneken ein persönliches Fazit und erntete dafür erneut Applaus.

Musikalisch wurden die Besucher des Neujahrsempfanges dann verabschiedet. Die 16-jährige Gesekerin Anna-Celine Rautenberg, die den feierlichen Rahmen mit ihren Stücken begleitet hatte, bewies eindrucksvoll, welch tolle Stimme sie hat.