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Stadtwerke schaffen neuen Wohnraum

Insgesamt 24 neue Wohnungen wollen die Stadtwerke Geseke in den kommenden Monaten erstellen.

Insgesamt 24 neue Wohnungen wollen die Stadtwerke Geseke in den kommenden Monaten erstellen. Das bis zum letzten Herbst als Flüchtlingswohnheim genutzte Wohngebäude an der Nordmauer ist mittlerweile abgerissen worden. Ein Erhalt der alten Bausubstanz war hier nicht sinnvoll, so Stadtwerke-Geschäftsführer Hans-Jürgen Kayser. Auf dem fast 1.100 m² großen Grundstück soll nun ein 6-Familienhaus entstehen.

Weitere Bauflächen haben die Stadtwerke im Bereich Trappenweg erworben. "Ein Grundstück gehörte den Stadtwerken bereits, die weiteren Parzellen ? allesamt verschachtelt und zum großen Teil auch gar nicht für sich bebaubar ? konnten die Stadtwerke von den anderen Eigentümern erwerben", so Hans-Jürgen Kayser weiter. Hier steht jetzt eine Gesamtfläche von gut 5.000 m² zur Verfügung. Aktuell sind dort drei 6-Familienhäuser in der Projektierung. Vermutlich bleiben auch noch zwei Grundstücke für die Bebauung mit Einfamilienhäusern übrig. "Wir wollen die bisherige Struktur des kleinen Wohngebiets am Trappenweg ? die Kombination von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern ? hier gerne fortführen."

Für beide Projekte ? Nordmauer wie Trappenweg ? gelten dieselben Prämissen: "Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen in verschiedenen Wohnungsgrößen zwischen knapp 60 m² und gut 100 m². Es muss möglich sein, dass eine Familie mit einem durchschnittlichen Einkommen sich solchen Wohnraum leisten kann." Dies soll auch durch ein ausgeklügeltes Energiemanagement erreicht werden. Die geplante Kombination von Sonnenenergie und Wärmepumpe soll sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel der Mieter schonen. Ausschlaggebend für bezahlbaren Wohnraum ist letztlich, dass die Warmmiete stimmt.

Weiterhin denken die Stadtwerke auch über die Mobilität von morgen nach. Die Reichweiten von Elektroautos werden in den kommenden Jahren rasant steigen, wenn man den Ankündigungen der Automobilhersteller lauscht. Damit wird das E-Auto für viele zu einer echten Alternative, ist doch der Betrieb mit Strom schon heute deutlich günstiger als mit Benzin oder Diesel. Insbesondere, wenn die Lademöglichkeit zu Hause vorhanden ist. Auch dies soll in Neubauten der Stadtwerke künftig möglich sein.

Mit der Vermietung der neuen Wohnungen werden die Stadtwerke beginnen, wenn der Baufortschritt soweit fortgeschritten ist, dass die möglichen Einzugstermine auch zugesagt werden können.

Auch der Baubeginn am Grundstück Nordmauer wird voraussichtlich noch in diesem Jahr erfolgen.