Fairtrade-Stadt Geseke: Lokale Steuerungsgruppe mit neuen Ideen

Für die Unterstützung des Fairen Handels ist die Stadt Geseke im Juni 2014 als Fairtrade-Stadt zertifiziert und bereits drei Mal rezertifiziert worden. Eine der fünf Voraussetzung für die Zertifizierung ist eine Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten vor Ort koordinieren muss. In einem Gespräch mit Bürgermeister Dr. Remco van der Velden haben die Mitglieder der Steuerungsgruppe ihre Ideen und geplanten Projekte vorgestellt.

Nach dem Wegzug von Initiatorin Marlies Stracke 2019 hat sich die Steuerungsgruppe neu aufgestellt und wollte mit weiteren Aktionen den Gedanken des Fairen Handels in Geseke weiter vertiefen. Dann kam Corona und alles stand so gut wie still. Nun möchte die Steuerungsgruppe wieder durchstarten. Katja Greuel, Doris Hoffmann, Linda Vitgen und Carola Witte als Mitglieder der Steuerungsgruppe trafen sich im November mit Bürgermeister Dr. van der Velden und der städtischen Ansprechpartnerin Rita Lemke und sprachen über ihre Ideen und geplanten Projekte.

"Nicht nur bei uns im Eine-Welt-Laden, sondern in fast allen Supermärkten in Geseke können bereits faire Produkte erworben werden", so die Mitglieder der Steuerungsgruppe. "Das ist sehr gut, aber das reicht uns noch nicht. Wir möchten den Titel "Fairtrade-Stadt" intensiver mit Leben füllen. Fairer Handel bedeutet nicht nur faire Arbeitsbedingungen sondern vermischt sich stark mit dem aktuellen Thema der Nachhaltigkeit und das nicht nur auf dem Lebensmittelsektor." Eine Idee der Steuerungsgruppe ist beispielsweise, das Aufstellen einer Box mit einem Fairtrade-Produkt in jedem Einzelhandelsgeschäft bzw. Unternehmen als sogenannter Eyecatcher, um so die Aufmerksamkeit der Menschen auf den Fairen Handel zu lenken. Bürgermeister Dr. Remco van der Velden freute sich über das Engagement der Gruppe und versprach Unterstützung durch die Stadt Geseke.