Große Ehre: Sekundarschule Geseke als "Smart School 2026" ausgezeichnet
Die Städtische Sekundarschule Geseke wurde im Jahr 2026 als „Smart School“ ausgezeichnet und gehört damit zu den digitalen Vorreiterschulen in Deutschland. Der Digitalverband Bitkom würdigt mit diesem Titel Schulen, die überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Unterricht und Schule entwickelt und bereits erfolgreich umgesetzt haben. Dabei stehen drei zentrale Säulen im Mittelpunkt: eine funktionierende digitale Infrastruktur, moderne digitale Inhalte sowie pädagogische Konzepte, die von entsprechend qualifizierten Lehrkräften getragen werden.
Den Vorsitz der hochkarätigen Jury hatte in diesem Jahr Bundesbildungsministerin Karin Prien, die bei der Verleihung des Preises in Berlin auch die Eröffnungsrede hielt. Sie lobte die pädagogische Innovationskraft der ausgezeichneten Schulen in ihrer Rede.
Insgesamt wurden in diesem Jahr 17 weitere Schulen aus neun Bundesländern ausgezeichnet – darunter Grundschulen, weiterführende Schulen und Berufskollegs sowie auch drei Auslandsschulen. Die Aufnahme in dieses Netzwerk ist für die Sekundarschule Geseke eine bedeutende Auszeichnung.
Schulleiterin Anita Rüther betont: „Die Aufnahme in das bundesweite Netzwerk ist für die Sekundarschule Geseke weit mehr als eine bloße Auszeichnung – es ist ein klares Signal für die digitale Zukunftsfähigkeit unseres Schulstandorts. Wir verstehen die modernen Technologien und KI nicht als Selbstzweck, sondern als zukunftsweisende Werkzeuge für mehr Bildungsgerechtigkeit, individuellen Lernerfolg und gelingendes Lernen im 21. Jahrhundert.“
Auch der Austausch mit anderen ausgezeichneten Schulen spielt eine wichtige Rolle, um die eigene Schulentwicklung weiter voranzubringen und voneinander zu lernen.
Warum solche Auszeichnungen wichtig sind, unterstreicht Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst: „Die Smart Schools zeigen beispielhaft, wie sich schulischer Unterricht und Bildungsangebote digitalisieren lassen. Wir brauchen Schulen, die Schülerinnen und Schüler fit machen für die digitale Welt und das Interesse an der Technologie hinter dem Bildschirm wecken.“
Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr – der inzwischen zehnten Wettbewerbsrunde – auf der Verbindung von Medienbildung und Resilienz. Die ausgezeichneten Schulen, darunter auch die Sekundarschule Geseke, setzen bereits innovative Konzepte um, die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, sich sicher, kritisch und verantwortungsvoll in der digitalen Welt zu bewegen. Gleichzeitig wird auch die Weiterbildung von Lehrkräften gestärkt.
„Die Auszeichnung ist ein toller Erfolg für die Schulgemeinschaft. Außerschulische Partner, die Stadt Geseke für die Infrastruktur, ein engagiertes Kollegium, interessierte Eltern und Schülerinnen und Schüler, die auch in Projekten – wie den Medienscouts oder auch bei der Unterstützung älterer Mitbürger im Umgang mit Smartphones- machen diesen Erfolg erst möglich“, so der Didaktische Leiter Patrick Dirichs.
Die Sekundarschule Geseke freut sich sehr über diese Auszeichnung und sieht sie als Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen – gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern.
Redaktion:
Text: DIR
Hintergrundinformationen:
Was ist der „Smart School Wettbewerb“?
In Deutschland machen sich immer mehr Schulen mit Erfolg auf den Weg in die digitale Zukunft. Die besten unter ihnen zeichnet der Digitalverband Bitkom jedes Jahr als „Smart Schools“ aus – als digitale Vorreiterschulen. Mit der Auszeichnung als Smart School werden Schulen gewürdigt, die überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Schule und Unterricht haben und digitale Bildung schon heute praktisch realisieren. „Smart Schools“ vereinen digitale Infrastrukturen mit digitalen Inhalten und pädagogischen Konzepten, die von entsprechend qualifizierten Lehrkräften umgesetzt werden. Auf die Auszeichnung bewerben konnten sich Schulen, die für diese drei Säulen ein Konzept entwickelt und umgesetzt und dieses um Projekte zur Verknüpfung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz ergänzt haben.
Wer sind die „Smart Schools“ im Jahr 2026?
Im laufenden Jahr werden 17 weitere Schulen in neun Bundesländern ausgezeichnet – darunter Grund- und Gesamtschulen weiterführende Schulen und Berufsschulen, sowie drei Auslandsschulen. Auch die Städtische Sekundarschule Geseke wurde in diesem Jahr als „Smart School“ prämiert. „Die Aufnahme in das bundesweite Netzwerk ist für die Sekundarschule Geseke weit mehr als eine bloße Auszeichnung – es ist ein klares Signal für die digitale Zukunftsfähigkeit unseres Schulstandorts“, sagt Schulleiterin Anita Rüther über den digitalen Lehr- und Lernansatz ihrer Schule. „Wir verstehen die modernen Technologien und KI nicht als Selbstzweck, sondern als zukunftsweisende Werkzeuge für mehr Bildungsgerechtigkeit, individuellen Lernerfolg und gelingendes Lernen im 21. Jahrhundert.“ Der Austausch mit den anderen Vorreiterschulen bietet die Möglichkeit diesen Weg erfolgreich weiterzugehen.
Warum braucht es diesen Wettbewerb?
„Die Smart Schools zeigen beispielhaft, wie sich schulischer Unterricht und Bildungsangebote digitalisieren lassen. Wir brauchen Schulen, die Schülerinnen und Schüler fit machen für die digitale Welt und das Interesse an der Technologie hinter dem Bildschirm wecken“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Die Auszeichnung rückt Schulen ins Rampenlicht, die gute Ideen erfolgreich umsetzen und so anderen als Vorbild dienen und ihre Erfahrungen weitergeben können.“
In diesem Jahr, der bereits zehnten Runde des Wettbewerbs, stellt Bitkom in einer Sonderkategorie Best Practices zur Verknüpfung von Medienbildung und Resilienz in den Vordergrund. Die ausgezeichneten Schulen haben bereits innovative pädagogische Konzepte zur Stärkung der Medienkompetenzen und Resilienz ihrer Schülerinnen und Schüler in der digitalen Welt umgesetzt, und sich außerdem mit der Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern, sowie Einbindung der Schulgemeinschaft zu diesem Thema auseinandergesetzt.
Was muss ich noch über den Wettbewerb wissen?
Deutschlands Schulen mit den besten Konzepten und Projekten zur Digitalisierung werden Teil des bundesweiten „Smart School“-Netzwerks über 150 Standorten. Der Wettbewerb wird von der Deutschen Telekom unterstützt. Den Juryvorsitz hat Bundesbildungsministerin Karin Prien inne. Die ersten „Smart Schools“ wurden 2016 im Rahmen des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung – dem heutigen Digitalgipfel – im Saarland ausgezeichnet. Seit 2017 wird der Wettbewerb jährlich ausgetragen. Ziel ist es, in den kommenden Jahren flächendeckend „Smart Schools“ einzurichten, von denen andere Schulen lernen können. Weitere Informationen gibt es unter www.bitkom.org/smart-school.
Wer ist der Bitkom, der hinter dem Wettbewerb steckt?
Der Bitkom wurde 1999 gegründet und vertritt heute mehr als 2.300 Mitgliedsunternehmen – darunter rund 1.000 leistungsstarke kleine und mittlere Unternehmen, über 600 Tech-Start-ups und die Hälfte der 40 DAX-Unternehmen sowie viele weitere Global Player. Übergeordnetes Ziel des Bitkom ist es, Deutschland zu einem führenden Digitalstandort zu machen, die digitale Transformation der deutschen Wirtschaft und Verwaltung voranzutreiben, digitale Souveränität zu stärken und eine breite gesellschaftliche Teilhabe an den digitalen Entwicklungen zu erreichen. Der Verband bemüht sich deshalb unter anderem um den beschleunigten Ausbau von Gigabitnetzen und digitalen Infrastrukturen für Energie und Verkehr, für den Handel und Smart Homes, für Städte und Regionen. Es geht um die politische Flankierung datengetriebener Geschäftsmodelle, um Schutz und Sicherheit, Plattformmodelle, disruptive Technologien und die Arbeit 4.0. Und es geht um Bildung für die digitale Welt: in Schulen, Hochschulen und – immer wichtiger – neue Formen der lebensbegleitenden Weiterbildung.