Neue Memory-Tafel im Park Thoholte
Julia Arens (Kultur & Kommunikation, Stadt Geseke; links) freut sich dank der GAK-Kleinprojekte-Förderung, hier vertreten durch die Regionalmagerinnen des LEADER 5verBundes Michaela Gran (rechts) und Anna Raneck-Kuhlmann (zweite von rechts), über die neue Memory Tafel im Park Thoholte.
Der Park Thoholte im Herzen der Stadt Geseke ist um eine besondere Attraktion reicher: Eine fest installierte, großformatige Memory Tafel lädt ab sofort Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, gemeinsam zu spielen – und dabei Geseke auf eine neue, spielerische Art kennenzulernen. Das Projekt wurde im Rahmen der GAK-Kleinprojektförderung umgesetzt: 80 Prozent der Kosten werden über Fördermittel getragen, 20 Prozent übernimmt die Stadt Geseke als Eigenanteil.
Die 84,1 x 118,9 cm große Memory Tafel funktioniert nach dem Prinzip des bekannten Spiels: Wer zwei gleiche der insgesamt 10 Motive auf einzelnen Drehplatten findet, sammelt Paare. Das Besondere an der Geseker Version sind die Motive selbst – sie zeigen typische Elemente aus Geseke, darunter markante Sehenswürdigkeiten, historische Gebäude und Besonderheiten der Stadt. So wird aus einem einfachen Spiel ein kleines Entdeckungsformat mitten im öffentlichen Raum.
„Mit der Memory Tafel schaffen wir ein niedrigschwelliges Angebot, das Generationen zusammenbringt“, freut sich Julia Arens (Kultur & Kommunikation, Stadt Geseke). „Der Park Thoholte ist schon heute ein beliebter Ort – durch die neue Spielstation gewinnt er weiter an Aufenthaltsqualität und wird noch stärker zum Treffpunkt für Jung und Alt.“
Auch aus Sicht der Stadtentwicklung wird ein neues Spiel- und Begegnungsangebot bewusst auch im Zentrum erlebbar. Die Memory Tafel ist dabei barrierearm und lädt ganz ohne digitale Endgeräte zum Mitmachen ein – ideal für Familien, Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie alle, die im Park eine kleine Pause einlegen möchten.
Hintergrundinformationen GAK-Kleinprojekte
LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen haben die Möglichkeit, zusätzliche Fördergelder über die Richtlinie der GAK-Strukturentwicklung der Region zur Verfügung zu stellen. Die Förderung funktioniert nach dem Bottom-Up-Prinzip und wird finanziert durch das Bundesprogramm „Gemeinschaftsaufgabe für Agrar- und Küstenschutz“ sowie durch das Land NRW, die Lokale Aktionsgruppe 5verBund und die darin angeschlossenen beteiligten Kommunen. Der Fördersatz beträgt 80 % der Projektkosten von maximal 20.000 Euro. Den Eigenanteil von 20 % erbringt der Projektträger.
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