Stadt Geseke führt Energiemanagementsystem ein
Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems für die kommunalen Liegenschaften stärkt die Stadt Geseke ihr Engagement für mehr Klimaschutz.
Ziel der Einführung und des dauerhaften Betriebs des Energiemanagementsystems ist die bedarfsgerechte Steuerung und Reduzierung des Energieverbrauchs sowie die damit einhergehende Reduzierung der CO2-Emissionen und Verringerung der Energiekosten.
Gefördert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI mit dem Titel ‚Implementierung eines Energiemanagementsystems in der Stadt Geseke‘ unter dem Förderkennzeichen 67K30025. Abgewickelt wird die Fördermaßnahme über den Projektträger ZUG gGmbH.
Die Stadt Geseke erhält im Bewilligungszeitraum vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2028 eine zweckgebundene Projektförderung in Form einer nicht rückzahlbaren Zuwendung in Höhe von 70 % der förderfähigen Personal- und Sachkosten. Während der drei Jahre sollen verbindliche organisatorische Strukturen geschaffen, ein Energieverbrauchs-Monitoring sowie ein Energieberichtswesen aufgebaut und verstetigt werden. Zudem ist eine energetische Bewertung der städtischen Liegenschaften vorgesehen. Die geförderte Personalstelle konnte zum 01.03.2026 besetzt werden.
Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.