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"Ein Vorbild für alle" - Dr. Friedrich Bergmann erhält Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

"Friedel begeistert Menschen. Er ist Vorbild für alle, er erzeugt ein Wir-Gefühl, ist sehr wertschätzend und hört anderen zu." Soviel Lob rührte am Mittwochnachmittag Dr. Friedrich Bergmann sichtlich zu Tränen, als er den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Landrätin Eva Irrgang erhielt.

"Friedel begeistert Menschen. Er ist Vorbild für alle, er erzeugt ein Wir-Gefühl, ist sehr wertschätzend und hört anderen zu.? Soviel Lob rührte am Mittwochnachmittag Dr. Friedrich Bergmann sichtlich zu Tränen. Denn genau er war es über den da soeben am Rednerpult gesprochen wurde. Die Worte richteten in diesem Moment seine Mitstreiter der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke, Wilhelm Brinkmann, Dr. Martin Hirt und Hans-Peter Busch an ihn. Gemeinsam mit Norbert Feldmann hatten sie ihn schließlich im Juni 2015 für den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland vorgeschlagen, den Bergmann nun aus den Händen von Landrätin Eva Irrgang erhielt.

Da war es dann auch nicht weiter dramatisch, dass Friedrich Bergmann den Orden vor lauter Nervosität kurz fallen ließ, nachdem ihm Landrätin Eva Irrgang die Auszeichnung übergeben hatte. "Das ist das Gesetz der Serie", erklärte Bergmann in seiner gewohnt humorvollen Art. "Schon damals als Jungschützenkönig habe ich den Orden fallen lassen, und den Oberstorden später auch nochmal." Doch wohl kaum jemandem verzeiht man einen solchen Faux-Pas schneller, als eben "Friedel", wie er in Geseke von allen genannt wird. "Wir sind glücklich jemanden wie Dich zu haben, der sein Leben in den Dienst der Allgemeinheit stellt. Ich kann gar nicht oft genug `Danke` sagen", zollte Gesekes Bürgermeister Dr. Remco van der Velden im Rahmen der Feierstunde im Richtersaal des Hellweg-Museums seinen höchsten Respekt.

Und auch Landrätin Eva Irrgang, die die Medaille stellvertretend für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte, schloss sich den lobenden Worten an. "Sie waren 1999 Gründungsmitglied der Hospiz-Bewegung Geseke. Sie sind Wegbereiter der Palliativmedizin und haben sowohl im Bereich Geseke als auch Lippstadt die Gründung von Hospizvereinen mitbegleitet und verschiedene ehrenamtliche Vorstandsfunktionen bekleidet. Sie haben als Oberst der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Geseke dafür gesorgt, dass die Hospiz-Bewegung mit einer Grundfinanzierung ausgestattet wurde. Sie sind ein wichtiger Vorkämpfer der Hospiz-Bewegung in der Region", wandte sich Irrgang an den zu Ehrenden. Mit Blick auf Bergmanns Amt als Schützenoberst ergänzte Irrgang: "Nicht zuletzt ist es Ihnen zu verdanken, dass es in der Schützengemeinschaft nicht nur um das Feiern eines Festes geht, sondern um Integration, zivilgesellschaftliches Engagement, kulturellen Einsatz und wirkliches brüderliches Miteinander in der Stadt." Zu guter Letzt ging Eva Irrgang aber auch auf Bergmanns Funktion im Kirchenvorstand von St. Cyriakus ein, dem er seit 2012 angehört. "Der Staat drückt seinen Dank für solche außergewöhnlichen Tätigkeiten in Form eines Ordens aus und ich darf Ihnen nun die Insignien überreichen", erklärte die Landrätin, ehe sie die Auszeichnung vornahm.

Neben weiteren Vorstandskameraden der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft richtete auch Pfarrer Rainer Stahlhacke ein paar Worte der Anerkennung an Friedrich Bergmann. "Du hast eine besondere Sprache, die Liebe ausdrückt", so Stahlhacke. Sichtlich bewegt von all den Emotionen wandte sich zum Abschluss Bergmann selbst an die geladenen Gäste. "Was ich hier heute erlebe, ist außergewöhnlich. Ich freue mich riesig. Ich bin stolz, dass ich euch alle habe", vergaß es Friedrich Bergmann selbst in dieser Situation nicht, denen zu danken, die ihn stets unterstützt haben ? allen voran seiner Frau Christa und seiner Tochter Sarah.