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Kulturstrolche erkunden das Hellweg-Museum

"Habt ihr hier auch Rüstungen von römischen Soldaten", wollte ein Schüler wissen. Zugegeben, Rüstungen aus der Römerzeit finden sich nicht im Geseker Hellweg-Museum, aber dennoch hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a der Grundschule St. Marien großen Spaß bei ihrem Museumsbesuch.

"Habt ihr hier auch Rüstungen von römischen Soldaten", wollte ein Schüler wissen. Zugegeben, Rüstungen aus der Römerzeit finden sich nicht im Geseker Hellweg-Museum, aber dennoch hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2a der Grundschule St. Marien großen Spaß bei ihrem Museumsbesuch.

Die Schülerinnen und Schüler hatten gemeinsam mit ihrer Lehrerin Katrin Rautenberg das Klassenzimmer gegen das Hellweg-Museum getauscht, um im Rahmen der "Kulturstrolche", das Gebäude aus dem Jahre 1664 zu erkunden und die einzelnen Ausstellungsstücke unter die Lupe zu nehmen. Bei den "Kulturstrolchen" handelt es sich übrigens um ein Projekt des Kultursekretariates NRW, das Grundschulkindern mit verschiedenen Aktionen den Zugang zu Kunst und Kultur vermitteln soll. Seit Sommer 2017 organisiert das Kulturamt der Stadt Geseke für sämtliche Zweitklässler im Stadtgebiet verschiedene Kulturveranstaltungen. Pro Schulhalbjahr kann jede Klasse dabei ein Projekt auswählen, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigen möchten. Ob Theaterfahrten, Konzertbesuche oder eben eine Besichtigung des Hellweg-Museums - der Nachwuchs bekommt die Gelegenheit in verschiedene Kulturbereiche hinein zu schnuppern. Ein positiver Nebeneffekt bei der ganzen Sache ist es, dass pro Klasse ein gewisser Förderbetrag abgerufen werden kann, um die Projekte zu finanzieren.

Unter der Leitung von Alexander Arens vom Verein für Heimatkunde begaben sich die Schülerinnen und Schüler nun auf Entdeckungstour durch das städtische Hellweg-Museum. Besonders angetan waren sie dabei von den Fossilien und Knochen, die in den Vitrinen im Kellergewölbe des Museums aufbewahrt werden. Aber auch die historischen Münzen und Geldscheine wurden genauestens begutachtet. Das Interesse an den verschiedenen Ausstellungsstücken war jedenfalls groß, denn immer wieder richteten die Kids neue Fragen an Alexander Arens.