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Überprüfung der Stadtgrenzen

Es ist längst liebgewordene Tradition, dass der Geseker Verein für Heimatkunde am ersten Samstag im September zum traditionellen Schnadgang einlädt. Die nächste Überprüfung der Stadtgrenzen findet also bereits am morgigen Samstag, 1. September, statt.

Es ist längst liebgewordene Tradition, dass der Geseker Verein für Heimatkunde am ersten Samstag im September zum traditionellen Schnadgang einlädt. Die nächste Überprüfung der Stadtgrenzen findet also bereits am morgigen Samstag, 1. September, statt.

Pünktlich um 11 Uhr setzt sich der Tross am Rathaus in Bewegung. Unter der Führung von Schnadgangleiter Manfred Raker und zu den Klängen des Mandolinenorchesters geht die Gruppe die Grenzen zu den Orten Verne und Verlar ab. Die erste Rast ist für ca. 13 Uhr am "Vernschen Schlagbaum" geplant. Hier nehmen die Jagdhornbläser die Schnadwanderer in Empfang.

Von dort aus setzt sich der Schnadezug in Richtung Delbrücker Straße in Bewegung. Hier steht an der Grenze zwischen Geseke und Verlar ein denkmalgeschützter Grenzstein, den der Verein für Heimatkunde erst vor wenigen Tagen wieder neu aufgestellt hat. Bereits im Vorfeld des morgigen Schnadgangs begutachtete eine Abordnung aus Verlar, um Salzkottens Bürgermeister Ulrich Berger gemeinsam mit Vertretern aus Geseke die exakte Positionierung des Steines. Nur wenige Meter weiter findet an der Dreifaltigkeitslinde gegen 16.30 Uhr die zweite Rast mit den Nachbarn aus Verlar statt.

Im Anschluss bringt ein Bus gegen 17 Uhr alle Schnadegänger zum Geseker Bahnhof, wo die Gruppe musikalisch von Tambourkorps, Stadtkapelle und Fahnenabordnungen der Schützen begrüßt wird. Gemeinsam geht es dann für alle Teilnehmer zum Haus Thoholte, wo der offizielle Abschluss der Grenztour begangen wird.