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Wertstoffhof Geseke wieder geöffnet

Der Kreis Soest hat beschlossen, dass die Entsorgungseinrichtungen/Wertstoffhöfe im Kreis Soest wieder für Anlieferungen aus privaten Haushalten ab Montag, 06. April geöffnet werden dürfen.

Seit dem 18. März waren die Wertstoffhöfe im Kreis Soest aufgrund des Corona-Virus geschlossen. Viele Bürgerinnen und Bürger, die derzeit zu Hause bleiben müssen, nutzen die Zeit jetzt für Entrümpelungsaktionen und Gartenarbeit. Hierbei fällt viel Sperrmüll und Grün- und Strauchschnitt an. Deshalb hat sich der Kreis Soest entschlossen, die Anlagen und Wertstoffhöfe der Entsorgungswirtschaft Soest (ESG) ab Montag, 6. April auch für Privatleute wieder zu öffnen.

Die ESG bittet die Bürger darum, nicht alle sofort am Montag zu den Annahmestellen zu fahren. "Nur so können wir einen geordneten Ablauf organisieren", sagt Dirk Conrady, Technischer Leiter der ESG. "Um den Ablauf zu beschleunigen, werden wir vorwiegend unkompliziert bei der Abrechnung auf Pauschalen zurückgreifen."
Die ESG hat auf ihren Anlagen zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen getroffen. "Wir wollen sowohl unsere Teams vor Ort als auch die Menschen optimal schützen, die mit ihren Abfällen zu uns kommen", sagt ESG-Geschäftsführer Jürgen Schrewe. "Abstandsregeln und Plexiglasscheiben gewähren den derzeit erforderlichen Sicherheitsabstand. Zusätzliches Personal gibt Hinweise für die Kunden. Wir freuen uns, diese Dienstleistung für den Bürger wieder erbringen zu können."

Der Wertstoffhof Geseke ist aktuell montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 16.30 Uhr und samstags von 08.00 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet.

Alle Informationen zu den aktuellen Öffnungszeiten und den Anliefermöglichkeiten können auch unter www.esg-soest.de nachgelesen werden.

Für Fragen steht auch das Abfallservice-Telefon unter 02921/353111 zur Verfügung. Die Maßnahmen zur Öffnung wurden in enger Abstimmung mit dem Krisenstab und dem Gesundheitsamt des Kreises vorgenommen.

Folgende Hinweise sind von den Bürgern und Bürgerinnen, die Abfälle zu den Entsorgungseinrichtungen bringen wollen, zu beachten:

  • Besuche der Entsorgungseinrichtungen sind auf das notwendige Minimum zu beschränken. Kinder sollten zu Hause bleiben.

  • Die Anzahl der Anlieferer wird auf den jeweiligen Anlagen / Wertstoffhöfen begrenzt. Es ist deshalb mit Wartezeiten zu rechnen. Während der Wartezeit sollte das Auto nicht verlassen werden. Müllsammelfahrzeuge haben Vorrang bei der Einfahrt.

  • Die Anlieferer sollen möglichst "bargeldlos" oder passend bezahlen.

  • Die Hygiene- und Abstandsregeln sind vor und auf den Anlagen einzuhalten.

  • Den Anweisungen des Personals ist unbedingt Folge zu leisten.

  • Es sollte möglichst schon zu Hause alles so vorbereitet werden, dass man möglichst wenig Zeit auf den Entsorgungsanlagen verbringt.

  • Abfälle müssen so angeliefert werden, dass eine Trennung der verschiedenen Fraktionen nicht erst auf der Entsorgungsanlage vorgenommen werden muss.

  • Es sollten möglichst nur Abfälle einer Sorte (Grün- und Strauchschnitt/ Sperrmüll oder Wertstoffe) angeliefert werden.

  • Es werden an allen Anlagen keine Schadstoffe angenommen.

  • Das Gesundheitsamt empfiehlt, an den Entladestellen einen Mundschutz zu tragen.