612.000 € Bundesförderung für das Geseker Freibad

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat für die Modernisierung des Freibades am Huchtweg eine Förderung über 612.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ vorgesehen. Die Mittel stammen aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“. 

„Wir haben uns seinerzeit kurzfristig entschieden, uns um die Förderung zu bewerben und dafür eine ausgearbeitete Projektskizze eingereicht. Das Geseke berücksichtigt wird, ist angesichts der großen Nachfrage besonders erfreulich: Der bundesweite Förderaufruf war rund 13-fach überzeichnet. Umso mehr freue ich mich, dass wir uns angesichts der starken Konkurrenz  durchsetzen konnten. Damit können wir die Bedingungen für unsere Badegäste und unser Personal deutlich verbessen und das Freibad langfristig als attraktiven Ort für Freizeit, Sport und Begegnung erhalten. Nach der Sanierung ist das Bad wieder für Jahrzehnte baulich gut aufgestellt. Zudem möchte ich mich bei unseren heimischen Bundestagsabgeordneten Oliver Pöpsel und Jens Behrens bedanken, die sich für unser Vorhaben eingesetzt haben. Ebenso danke ich den Kolleginnen und Kollegen, die die Bewerbung in Rekordzeit ausgearbeitet haben“, erklärt Bürgermeister Dr. Remco van der Velden. 

 Geplant ist die umfassende Sanierung der inzwischen über 30 Jahre alten Räumlichkeiten für Umkleide-, Dusch- und Sanitärbereiche sowie für  Aufsicht und Personal. Alle Räumlichkeiten sollen umfassend saniert, funktional neu geordnet und teilweise erweitert werden. Ein wesentliches Ziel ist der barrierefreie Ausbau. Geplant sind unter anderem ein Sanitäranbau mit einer barrierefreien Dusche und Toilette sowie barrierefreie Umkleidemöglichkeiten. Stufenlose Zugänge und ausreichende Bewegungsflächen sollen die Nutzung für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen erleichtern. Auch für Schulklassen und Vereine sollen sich die Bedingungen deutlich verbessern. Die bislang als Gruppenumkleiden genutzten provisorischen Metallcontainer sollen durch dauerhaft nutzbare Räume mit entsprechenden Dusch- und Sanitäranlagen ersetzt werden. Darüber hinaus sieht das Konzept einen eigenständigen Erste-Hilfe-Raum und besser auf die Arbeitsabläufe abgestimmte Personal- und Betriebsräume vor.

Die Detailplanungen beginnen jetzt. Da der förmliche Förderbescheid noch aussteht, gibt es noch keinen konkreten Zeitplan für die Umsetzung. Die Bauarbeiten sollen außerhalb der Freibadsaison stattfinden, damit der Badebetrieb nicht beeinträchtigt wird.