Geseke setzt Engagement für fairen Handel fort

Erneute Auszeichnung als Fairtrade-Town zum Jubiläum des Eine-Welt-Ladens

Fairer Handel lebt von Menschen, die sich vor Ort dafür einsetzen. In Geseke trägt dieses Engagement weiterhin Früchte: Die Stadt darf auch künftig den Titel „Fairtrade-Town“ führen. Die erneute Auszeichnung wurde im Rahmen des 40-jährigen Bestehens des Eine-Welt-Ladens Geseke überreicht.

Marcos A. da Costa Melo, Fachpromotor für Eine-Welt-Engagement aus Hamm, übergab die Urkunde an Bürgermeister Remco van der Velden und die Mitglieder der lokalen Steuerungsgruppe. Die Rezertifizierung bestätigt den kontinuierlichen Einsatz für fairen Handel in Geseke. Alle zwei Jahre muss die Stadt dafür nachweisen, dass sie das Thema mit Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit voranbringt.

Ziel des fairen Handels ist es, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Beschäftigten in den Erzeugerländern zu verbessern. Gerechte Löhne und der Einsatz gegen Kinderarbeit stehen dabei im Mittelpunkt. Kommunen können dazu beitragen, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen und für bewusste Kaufentscheidungen zu sensibilisieren.

Das Jubiläum des Eine-Welt-Ladens unterstreicht, wie lange dieser Gedanke bereits in Geseke verankert ist. Seit vier Jahrzehnten bietet der Laden einen Anlaufpunkt für fairen Handel vor Ort. Die erneute Auszeichnung ist damit zugleich eine Anerkennung für die Arbeit der Engagierten und ein Ansporn, den Einsatz für mehr globale Gerechtigkeit gemeinsam fortzuführen.