Wohnraumangebot

für aus der Ukraine geflüchtete Menschen

Der Krieg in der Ukraine hat die Menschen in großer Anzahl aus ihrem Heimatland vertrieben. Vor allem Frauen und Kinder, aber auch alte und kranke Menschen sind aktuell millionenfach auf der Flucht oder haben schon einen sicheren Ort gefunden in den Nachbarländern der Ukraine, aber auch in Deutschland oder anderen westeuropäischen Staaten.

Sofern Sie den Menschen, die hier bei uns in Geseke angekommen sind oder noch erwartet werden, durch eine Wohnmöglichkeit helfen möchten, bitten wir Sie freundlich, das nachstehende E-Mail-Formular auszufüllen und der Stadt Geseke - Abteilung Soziale Sicherung - zu übersenden. Mit diesem Formular können Sie im Rahmen humanitärer Unterstützung Wohnraum anbieten, z.B. eine aktuell leerstehende Wohnung oder ggf. Räumlichkeiten in Ihrer eigenen Unterkunft, die Sie vorübergehend nicht zur eigenen Nutzung benötigen.

Ihr Wohnraumangebot ist insofern als persönliche, konkrete Unterstützung auf Zeit - ohne Abschluss eines Mietvertrages - zu sehen. Falls Sie stattdessen lieber direkt einen regulären Mietvertrag für ukrainische (oder andere) Flüchtlinge anbieten möchten, bitten wir Sie, nicht das nachstehende, sondern dieses Formular zu verwenden.

Ein Wohnraumangebot im Sinne humanitärer Hilfe schließt natürlich nicht aus, möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt die Wohnraumnutzung doch noch in ein reguläres Mietverhältnis zu überführen, wenn beide Seiten das wünschen.


Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Ihre Daten:

Bitte geben Sie zunächst Ihre persönlichen Daten ein.

Wohnraumangebot:

Informationen zum angebotenen Wohnraum:

Monatliche Nebenkosten:

Optional können Sie eine Pauschalzahlung für Nebenkosten erhalten.

Info: Die Stadt Geseke kann Ihnen hier grundsätzlich eine Summe von 70,00 € pro Person und Monat für Heizung, Strom, Wasser und weitere Wohnnebenkosten anbieten. Dies ist ein kreisweit auf der Grundlage des Schlüssigen Unterkunftskostenkonzeptes des Kreises Soest abgestimmter Pauschalbetrag. Falls Ihnen diese Pauschale nicht auskömmlich erscheint, tragen Sie hier bitte ein, was Sie pro Person gerne insgesamt berechnen möchten:

Weitere Angaben, individuelle Wünsche:

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen personenbezogenen Daten von der Stadt Geseke ausschließlich zur Bearbeitung und Abwicklung des Wohnraumangebots elektronisch verarbeitet, gespeichert und genutzt werden. Weitere Informationen hierzu finden sich in der Datenschutzerklärung der Stadt Geseke sowie unter dem Link zum Thema Sozialdatenschutz auf dieser Seite. Auf das Widerspruchsrecht der/des Betroffenen gemäß Art. 21 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird hiermit durch die Stadt Geseke ausdrücklich hingewiesen.

Wissenswertes:

Dieses Online-Formular können Sie sowohl als Eigentümer wie auch als Mieter von Wohnraum nutzen. Sofern Sie Ihre Mietwohnung zur Mitbenutzung anbieten möchten, empfehlen wir Ihnen jedoch, eine auf längere Sicht geplante Aufnahme von Geflüchteten zuvor einvernehmlich mit Ihrem Vermieter abzustimmen.

Sofern Sie Räumlichkeiten im Rahmen humanitärer Hilfe - also ohne verbindlichen Mietvertrag - zur Verfügung stellen, gehen Sie damit zunächst keinerlei rechtliche Verpflichtung ein, da Sie dies ja rein freiwillig tun. Auch die Stadt Geseke ist im Rahmen solcher privater Hilfsaktionen in keiner Weise rechtlich eingebunden, sondern erfüllt hier nur eine vermittelnde Aufgabe.

Ein solches Nutzungsverhältnis kann, wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht gut funktionieren sollte, grundsätzlich jederzeit und ohne Einhaltung einer Frist wieder beendet werden. Wir bitten Sie aber, Wohnraum nur dann anzubieten, wenn prinzipiell eine etwas längerfristige Perspektive (also nicht nur wenige Wochen) zur Nutzung besteht.

Sofern gewünscht, können Sie selbstverständlich in angemessener Höhe eine monatliche, pauschale Erstattung erhalten für die Nebenkosten (Heizung, Wasser, Strom). Das geht sehr unkompliziert. Solange und soweit die Stadt Geseke den aufgenommenen Menschen AsylbLG-Leistungen gewährt, werden diese monatlichen Pauschalbeträge direkt an Sie als Wohnungsgeber/in überwiesen. Die AsylbLG-Leistungen für den Lebensunterhalt (z.B. Beköstigung) gehen demgegenüber in aller Regel direkt an die leistungsberechtigten Personen.

Bei privater Aufnahme von Bewohnern können sich unter Umständen auch Fragen des Haftungsrechts aufgrund von Sachschäden (in der Wohnung) stellen. Grundsätzlich ist es zunächst so, dass jede Person für Schäden, die von ihr verursacht werden, selbst haftet. Für Schäden in einer Mietwohnung haftet im Übrigen, unabhängig davon, wer sie verursacht hat, der Mieter gegenüber dem Vermieter. Soweit Schäden den Deckungsumfang bestehender Hausrat- oder Gebäudeversicherungen betreffen (z.B. Feuer, Leitungswasser...), dürfte jedoch grundsätzlich eine Regulierungspflicht des Versicherers gegeben sein.

Sofern Sie sich als Wohnungsgeber/in gerne noch weitergehend absichern möchten, können Sie ggf. den Abschluss bzw. Nachweis einer Privathaftpflichtversicherung für die Vergabe Ihrer Wohnung zur Bedingung machen. Falls Sie eine Aufnahme von Geflüchteten in Ihren eigenen Haushalt planen, könnten Sie vorab allerdings prüfen, ob diese zusätzlichen Haushaltsangehörigen nicht ohnehin im Rahmen Ihrer eigenen Privathaftpflichtversicherung kostenlos mitversichert werden können. Einige Versicherer bieten diese Möglichkeit ausdrücklich an.


Haben Sie vorab noch Fragen?

Bei Fragen rund um das Thema „Wohnraumangebot“ wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpersonen der Stadt Geseke:

  • Julia Kaiser-Gerlach (Tel. 02942 500-171)

Sofern Frau Kaiser-Gerlach nicht erreichbar ist sowie bei anderen Fragen im Rahmen der Flüchtlingsbetreuung hilft Ihnen gerne:

  • Frank Hunold (Tel. 02942 500-184)

Weitere Informationen: